Internationale Remote Viewing-Nachrichten

Erfreut kann man feststellen, dass sich nicht nur allgemein die "RV-Szene" vergrößert, sondern dass es auch immer mehr unabhängige, ernsthafte, kompetente und nicht primär irgendeinem Profit verpflichtete Nachrichtenwege gibt. Wer "Eight Martinis", das englische Online-Magazin kennt, hat es in den letzten Jahren sicher schätzen gelernt. Mit drei bis vier Ausgaben ist es natürlich nicht "up to date" sondern enthält eher zeitlose Erfahrungs- und Forschungsbeiträge.
Dieses Problems war sich der Macher Daz Smith sicher bewusst, denn parallel dazu verwaltet er einen Blog, der sich NUR um aktuelle Informationen aus der internationalen Szene kümmert. Wer also englisch kann und wissen will, was über die Grenzen unseres Landes hinweg passiert, ist mit dieser Präsenz sehr gut bedient.

http://www.remoteviewed.com/blog/index.php/remote-viewing-news-blogs-week-ending-29-march-2013/

Neu: Das Remote Viewer-Magazin "8 Martinis", jetzt Nummer 8, ist online
(Review von Manfred Jelinski)

Seit Dezember 2012 ist die bisher dickste Ausgabe von Eight Martinis, dem englischen RV-Magazin als Download erhältlich. Der Inhalt ist wirklich prall: eine bunte Mischung aus historischen Artikeln und „state of the art“ des Remote Viewing.
Als erstes finden wir einen mit RV aufgearbeiteten Mordfall aus USA von 2006. Und man bemerkt sofort den Unterschied zu Deutschland: Hier würde nie ein leitender Polizeibeamter sagen, „oh, wow, this is more than I expected!“ Hier würde man als Spinner oder Verdächtiger eingestuft.
Als nächstes referiert Lyn Buchanan über die Probleme von Voraussagen mittels Remote Viewing. Er kommt zu den gleichen Ergebnissen wie schon vor ihm Ed Dames 1995 mit seinen „Milestones“, aber es ist, wie immer bei Lyn, unterhaltsam erzählt.
Wieder mal Zeit zu feiern, freuen wir uns über „40 Jahre Remote Viewing“ , Lorrie Kazan freut sich mit den Anwesenden bei der IRVA-Konferenz 2012 in Las Vegas und gibt auch die Zusammenfassungen einiger Reden wieder, zum Beispiel von Lyn Buchanan über Remote Influence und Tom McNear über „Life in the center lane“.
Natürlich sind es in der Hauptsache die „old cracks“, die das Programm bestreiten und Herausgeber Daz Smith hat auch wieder einige historische Dokumente und Artikel aus dem Archiv befreit, (PEAR-Experiment und Ingo Swann 1995) aber auch einige neuere Beiträge von unbekannteren Autoren haben in das Magazin gefunden
Einen sehr langen und mit vielen Beispielen garnierten Artikel liefert Teresa Frisch zu einer grundsätzlichen Aufarbeituzng der Möglichkeiten von Remote Viewing und deren Akzeptanz.
Den Abschluss bildet ein Artikel aus Deutschland von unserem beliebten RV-Team Stefan und Benny, die sogar die jüngsten Autoren scheinen, selbst wenn man ihre Jahre zusammenzählt. Ihr Artikel über Bewusstseins-Targets, basierend auf ihrem Vortrag in Erfurt 2012 siedelt sich durchaus auf dem Niveau des Magazins an. Deutsche Fans mögen hier vielleicht so den Höhepunkt am Schluss sehen.
Insgesamt kann man sagen: absolut interessant und lesenswert, ein Muss für aktive Remote Viewer. Free Download!

Wir sind PSI-Spione!

Nun ist das Buch von Ed Dames "Tell Me What You See" auch auf Deutsch erschienen: "Ich war Psi-Spion!" Eine Rezension finden Sie auf Seite 4. Das Buch zum Kaufen im Remote Viewers Store.

tell meLeseprobe aus der Rezension:
Ed Dames neues Buch „Tell me what you see“ ist nun in deutsch erschienen („Ich war PSI-Spion“) und wird einige Verwirrung stiften. Über die durchaus spannend geschriebene Darstellung hinaus hinterlässt es den Leser in erheblicher Verunsicherung.
Man kennt Ed Dames, den angeblich „bekanntesten Remote Viewer der US-Army“ als „Dr. Doom“, als Verkünder des Weltunterganges 1997, 1998, 2000 und 2012 durch jeweils unterschiedliche Ursachen, als „harten Hund“, Major der US-Army, sowie als Verbreiter jener Hellsehtechnik, die der Erfinder Ingo Swann schon 1971 „Remote Viewing“ nannte. Als ob dies nicht genug sei, entbietet sich der Autor nun als traumatisiertes, sensibles Kind, von einem vergewaltigenden Vater täglich schlimm verprügelt, der nach einer Rabaukenzeit in der Schule endlich in der Armee Berufung und Bedeutung fand. Das Wohl der Amerikaner, seine „Mission“ geht ihm über alles. Er ist nationalistisch bis ins Mark. Hierzulande würde man ihn rechts von der CSU einordnen und sich so seine Gedanken machen. Aber in USA ist diese Einstellung wohlgelitten. Da ist er ein ehrenhafter american boy.
Trotzdem gibt sich Dames als Revolutionär, er möchte den Bürokraten und Skeptikern eins auswischen und vor allem entführte Kinder und gefangene (amerikanische) Soldaten aus misslichen Situationen retten.

 

Deutsche Remote Viewer schreiben für "Eight Martinis"

Die neue Ausgabe (Nr.8) des englischen Remote Viewing Magazins "8 Martinis" von Daz Smith, der seit über drei Jahren dieses Periodikum zusammenstellt, ist gerade erschienen und zum freien Download bereit. Diesmal ist auch ein deutscher Beitrag enthalten, der schon einige Beachtung erlangt hat. Vielleicht werden sich einige an den Vortrag "Bewusstsein als RV-Target" von Benny und Stefan in Erfurt erinnern. Die beiden Forscher haben inzwischen weitergemacht und legen nun den neuesten Stand ihrer Arbeit vor. Es gab schon kurz nach Erscheinen interessierte Kommentare. Die RV-Akademie wird sich auch weiter bemühen, deutsche Beiträge international einzubringen.

http://www.eightmartinis.com/

DIE BAR AM ENDE DES UNIVERSUMS - 3. ANFLUG

Bar 3 coverDie Bar am Ende des Universums, der Titel natürlich eine Verbeugung vor dem größten Philosophen des 20. Jahrhunderts, ist nun eine kleine Institution geworden. Das älteste Periodikum der RV-Szene, in Printform sogar international, hat endlich seinen "dritten Anflug" vollzogen. Ein recht dickes Softcover, in dem auf 250 Seiten 11 verschiedene Remote Viewer "auspacken", was sie im Laderaum ihres Raumschiffes haben-. Man könnte sagen, es sei das beste, tiefschürfendste Barbuch bisher, aber das liegt vielleicht nur daran, dass sich die "Szene" entwickelt hat. Die praktischen Ergebnisse und die ambitionierten Projekte treten in den Vordergrund. Aber auch der Aspekt "Wie wurde ich Remote Viewer" kommt zu seinem Recht: Der Bericht von Tabea Z. über ihr Remote Viewing-Praktikum ist nicht nur unterhaltsam und spannend, sondern lässt auch tiefe Einblicke in den Prozess des persönlichen Wandels zu, den ein Mensch erlebt, wenn er Remote Viewing begegnet. Wahrscheinlich hat jeder seinen Lieblingsbeitrag, es ist für jeden etwas dabei. Mein Favorit ist die "Entzauberung" der "Sonnen-UFOs" durch Marco Kuntzsch. Ein schönes Beispiel der Anwendung von RV in der Praxis.

"Die Bar am Ende des Universums, 3. Anflug 2011", ISBN: 978-3-933305-22-0, 250 S., € 17,80.
Auch als E-Book erhältlich: ISBN: 978-3-933305-91-6, € 7,99.