Den Propheten gehen die Katastrophen aus

Seit 2012 gibt es eine neue Entwicklung: Man sieht alles nicht mehr so düster. Der Weltuntergang hat nun doch nicht stattgefunden. Das gibt den einen neue Hoffnung. Den anderen beschert es einen Umsatzrückgang.

Bücher über den Weltuntergang sind nun nicht mehr so gut verkäuflich, es sei denn sie sind eher satirisch. Ein nächster Weltuntergang ist auch nicht so recht in Sicht. War da nicht der Asteroidencrash? Nein, nicht der ominöse Nibiru, der durch die Verschwörungsliteratur geistert (aber offenbar nicht durch unser Sonnensystem), sondern ein größerer Gesteinsbrocken mit dem schönen Namen Apophelis, der ab 2029 mehrmals der Erde sehr nahe kommen soll. Nachdem Remote Viewer, unter ihnen auch schon sehr früh Joe McMoneagle in seinem Buch „The Ultimate Time Machine (1998)“, abgewinkt haben, hat nun auch „die NASA noch einmal nachgerechnet“. Er trifft uns wirklich nicht.

Was bleibt? Ach ja, jede Menge Krisenorte.

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Ein Experiment: Man selbst und der Weltuntergang, geviewt eine Woche vorher

Mal was anderes, dachte sich einer unserer Autoren und wollte wissen, wie sich der 21.12. 2012 anfühlt ... während man ihn erlebt. Auf Seite 3: Forschung und Praxis

Experimentelle Zukunftsschau und der 21.12.2012


Die Idee:

Etwa eine Woche vor dem ominösen Datum des 21.12.2012 (zur Erinnerung: Da sollte angeblich der Maya-Kalender enden und optional die Welt untergehen) habe ich ein Target auf ebendiesen Tag erstellt und viewen lassen. Die Targetformulierung hatte experimentellen Charakter und lautete "Beschreibe die wesentlichen AIs (emotionalen Eindrücke) für den Viewer und Monitor am 21.12.2012!". Ich kam darauf, weil wir uns am Abend dieses ominösen Tages treffen wollten. Wir hatten es so abgesprochen, dass ich meinem Viewer von der Arbeit aus entgegenlaufe, wenn er mit der Bahn eintrifft. Was mich vor allem interessierte war, ob es an diesem Tag irgendwelche außergewöhnlichen Eindrücke oder Ereignisse geben würde. Um das einzugrenzen, war es für mich am naheliegendsten und unaufwändigsten, unsere wesentlichen AIs an diesem Tag viewen zu lassen. Wird irgendein äußeres Ereignis diesen Tag prägen (Alien-Erstkontakt, Project Blue Beam, Weltuntergang...)? Werden die Menschen aufgrund von Bewusstseinsphänomenen seltsam reagieren (eine sog. "Schwingungsanhebung"), wird die kollektive Aufmerksamkeit auf dieses Datum das Massenverhalten merklich beeinflussen? Oder wird garnichts Außergewöhnliches im Außen und Innen passieren? Theorien gab es viele, und ich persönlich präferierte eher die unspektakulären Varianten. Aber die weltweite, kollektive Aufmerksamkeit auf dieses Datum, und der Umstand, das wir uns an ausgerechnet diesem Tage treffen wollten, machte es an sich schon interessant, dort nachzuschauen.


Die Daten:

Was brachte die Session aber nun konkret hervor? Im Wesentlichen eine Menge komplexer AIs (ach?), die wir tiefgehender untersuchten. Es tauchten aber auch schon ab Stufe 1 konkrete, physische Strukturen auf, darunter zuerst sowas wie Torbögen, und später ein kompletter, runder Raum mit Säulen. Was es damit auf sich hatte, sollten wir später noch erstaunt feststellen.

Weiterlesen: Experimentelle Zukunftsschau und der 21.12.2013

Die Forschung meldet: Vernetzte Gehirne gibt es

Dass Gehirne, die zur gleichen Zeit sich mit gleichen Tätigkeiten beschäftigen, gleiche messbare Muster bilden, scheint so klar wie banal. Wissenschaftlich musste das aber erst einmal nachgewiesen werden. Das war 2009. Nun ging man einen Schritt weiter: bilden diese "patterns", wie der Gehirnforscher Günter Haffelder sagen würde, sich auch, wenn es sich nur um ähnliche Tätigkeiten im gleichen Arbeitsbereich handelt?

Eine Forschergruppe um die junge Doktorandin Johanna Sänger untersuchte dies, indem sie Gitarristen zusammen das gleiche Lied, aber unterschiedliche Teile spielen ließ (z. B. Melodie- und Rhythmusgitarre). Und siehe da: es entstanden ebenfalls die gleichen Patterns. Man schlussfolgert nun, dass die Gehirne bei gemeinsamen Aufgaben eine Art "Netzwerk" bilden, das man sich als solches noch nicht erklären kann. Zurzeit nimmt man noch an, dass es über die Wahrnehmung geschieht, wobei die korrespondierenden Effekte jedoch sehr erstaunlich sind. Remote Viewer würden jetzt vermuten, dass hier ein Matrix-Effekt gemessen wird. Man sieht: die Wissenschaft schläft nicht!

http://umwelt-panorama.de/news.php?newsid=148703


Dazu aus dem Interview mit Günter Haffelder, das bereits 1997 geführt wurde:
http://www.youtube.com/watch?v=-QovucpKqhY

New York 2020 - Kein Irrtum?

Vor über fünf Jahren gab es im Rahmen des Zukunftsprojektes auch ein Target, das sich mit New York beschäftigte. Zu einem Zeitpunkt des Jahres 2020 befand sich das angepeilte Zielgebiet unter Wasser. Am nächsten Tag immer noch, aber es fuhren Boote wie suchend herum. Natürlich sind solche Meldungen schwierig zu handhaben. Einerseits weiß man natürlich, dass Remote Viewing eine ganz erhebliche Relevanz in solchen Dingen zeigen kann. andererseits wollte man natürlich nicht in die Fußstapfen von Ed Dames alias "Dr.Doom" treten. In der Folge schauten wir uns in jedem Herbst die Wettersituation im Atlantik an. "Kathrina" war noch nicht auf New Orleans losgegangen und die Tornados blieben immer brav im südlichen Bereich der US-Ostküste. Sollte es möglich sein, dass ein Tornado zum angegebenen Zeitpunkt tatsächlich bis hinauf nach New York ziehen könnte? Und ganz erhebliche Überschwemmungen bewirken sollte? Tatsächlich orientierten sich die Wirbelstürme in den nächsten Jahren immer weiter nach Norden, eine Folge der Klimaveränderungen. Mittlerweile ist man geneigt, frühere Sessions in einem anderen Licht zu sehen.
Könnte es sein, dass "Sandy" nicht DER Jahrhundertsturm war? Klimaforscher tendieren inzwischen auch zu dieser Ansicht. Vielleicht sollte man an der amerikanischen Ostküste die nächsten Jahre nutzen.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1907826/