Forschung und Praxis

Erfahrungsbericht: Targetkontamination

Das Wunderbare an Remote Viewing ist die (in den meisten Fällen wohl) sehr lang anhaltende Faszination dafür, etwas zu können, das die meisten für ein Fantasieprodukt der Science-Fiction-Literatur hielten und noch immer halten. Doch auch wenn es lange dauert, so geht die Faszination irgendwann in Staunen, dann in Verwunderung und letztlich möglicherweise in stille Akzeptanz über. Aber Remote Viewing wäre nicht Remote Viewing, wenn es nicht immer mal wieder Phänomene bereit hielte, über die man sich dann doch wieder ungläubig die Augen reibt. Ein solches Phänomen ist die Kontamination des Targets mit Gedanken des Monitors.

Worum gehts? Steht eine RV Session an, bereitet der Monitor (oder der Targeter) das Target vor. Dabei gibt es einige Grundregeln zu beachten. Unter anderem sollte der Monitor ein einmal feststehendes Target nicht mehr ändern; außerdem sollte er sich gedanklich auf das ausgewählte Target konzentrieren, und nicht an ein anderes Target denken. Andernfalls kann es passieren, dass der Viewer Daten zu dem verworfenen Target bzw. zu dem gedachten Target erhält. Das Target im Umschlag ist dann kontaminiert mit anderen Daten, die nicht dazu gehören. Eine erfolgreiche Session wird dann schnell schwierig bis unmöglich.

Weiterlesen: Erfahrungsbericht: Targetkontamination

Der „Nein“-Sager oder: der innere Diktator
von Frank Köstler

Wohin führt es, jahrelang Remote Viewing zu betreiben? Werde ich irre?“ Als ich damit vor Jahren anfing, hatte ich auch etwas Angst, vielleicht „abzudrehen“. Dass man, wie auf einem Drogentrip, nicht mehr in der wahren Welt Fuß fasst. Nun ja, es mag wie ein Drogentrip sein. Die von allen als wahr gehaltene Welt verschwindet so stückchenweise und entpuppt eine größere Welt sozusagen. Man verlässt eben dieses „Glaubens-Sinnes-System“ ein Stück weit. Irre fühlt man sich hingegen nicht, im Gegenteil. Allerdings gibt es auch eine Menge Menschen, die auf Drogen genau das behaupten: eine größere Wirklichkeit erlebt zu haben, ihre Sinne klarer zu fühlen, mehr, intensiver wahrzunehmen…aber ich glaube, die Offenheit für die Wirklichkeit ist einfach etwas größer geworden, wie ich nachfolgend kurz schildern möchte.

Weiterlesen: Der „Nein“-Sager 

Remote Viewing Kongress 2019

RV Kongress 2019 HeaderDer Kongress diente dem Informationsaustausch über Remote Viewing, der Vernetzung von Wissenschaftlern und Privatpersonen, sowie der Weiterentwicklung von Methoden und Anwendungen. Es wurden wissenschaftliche Studien und Projekte vorgestellt, um Impulse für weitere Forschungen zu geben. Desweiteren gab es Einblicke in die aktive Verknüpfung von Remote Viewing mit dem (Arbeits-) Alltag. Der Kongress ist aufgezeichnet worden und mindestens einige der Beiträge werden verschiedentlich veröffentlicht werden.

Es gab Vorträgen von:

Weiterlesen: Remote Viewing Kongress 2019

Der Blick aus dem eigenen Fenster:

Remote Viewing und Archäologie

Jenseits aller Verschwörungstheorien und PSI-Spionage-Aktivitäten lässt sich Remote Viewing auch für weltliche, aber nichtsdestotrotz sehr spannende Gebiete wie z. B. Archäologie anwenden. Denn grade, wenn nur ungesicherte historische Daten vorliegen, kann Remote Viewing den entscheidenden Hinweis auf Lokationen, Ereignisse oder auch Personen liefern.

Weiterlesen: Remote Viewing und Archäologie

Ausdruck Meblattnah Remote Viewer – kann das ein Beruf sein?

Alle Jahre wieder, anscheinend saisonbedingt, häufen sich Anrufe zu bestimmten Themen. Im Frühling, in der Aufbruchsstimmung des Jahres sind es die Anfragen, ob und wie man mit Remote Viewing Geld verdienen kann. Vielleicht sollte man die Antworten dazu dauerhaft auf der ersten Seite halten, aber es gibt ja noch andere Themen, und so rutschen die diesbezüglichen Artikel immer wieder nach hinten. Remote Viewing ist durchaus eine Tätigkeit, die man mit anderen vergleichen könnte, wäre da nicht ein Problem mit der Akzeptanz in der Gesellschaft und der Wissenschaft, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Zum anderen ist es natürlich die spezielle Verwendung körpereigener Systeme, die anders ist als bei einem „normalen“ Beruf, weshalb man immer auch eine spezielle Antwort geben muss. Bekannt ist zum Beispiel von Piloten oder Fluglotsen, dass sie nur eine begrenzte Anzahl von Stunden arbeiten dürfen, damit ihre Aufmerksamkeit nicht zum Schaden anderer nachlässt. Das ist bei Remote Viewing ähnlich. Andere Faktoren sind eher mit Berufen der polizeilichen Aufklärung, Forensik und Profiling zu erklären. Diese machen bereits zum geringen Teil das, was in der RV-Methode enthalten ist. Jedenfalls weiß man hier schon, dass jemand, der so verbissen recherchiert, bis er den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, eine Ruhepause einlegen sollte.
Inzwischen gibt es dazu genügend Erfahrung und die Personen, diea sich damit beschäftigen, können damit umgehen und wissen, was ihre Arbeit wert ist. Nach 20 Jahren Remote Viewing in Deutschland hat alles seinen Platz gefunden und ist – ganz normal. Eine interessante Feststellung für einen „paranormalen“ Vorgang.
Manchen modernen Romanautoren würde man da gern etwas Nachhilfe geben. Und manchen beruflichen Profilern auch.

-MJ