Methode und Theorie

Preis für den Beweis, dass RV NICHT geht.
von Manfred Jelinski

Inzwischen hat sich ja weitestgehend der schon in den 90ern ausgelobte Preis von einer Million (nagut, nur USD, aber immerhin) herumgesprochen und alle fragen sich: Warum hat sich noch kein Remote Viewer das Geld geholt? Das ist relativ einfach gesagt: Weil kein Viewer wörtlich das Gleiche sagt, wie ein anderer. Aber erst das wäre wissenschaftlich.

Aber immer wieder wird von Außenstehenden darauf hingewiesen! Warum, wenn das so gut geht mit RV, warum habt ihr euch das Geld noch nicht geholt?

Es ist langsam an der Zeit, selbst einen Preis auszuloben. Warum beschenkt man nicht denjenigen, der Remote Viewing nachweislich nicht kann, obwohl er/sie alles macht, was das Protokoll verlangt? Denn er hätte es wirklich schwer im Leben! Keine Intuition! Wie grausam muss dass sein? Kaum auszudenken!
Nach 15 Jahren Arbeit mit Remote Viewing muss ich sagen: Das wäre eine Sensation! Ich würde ihn sofort ins Gehirnlabor schleifen, durchmessen lassen und versuchen herauszufinden, wieso dieser Mensch leben kann OHNE Matrixzugang! Vielleicht gibt es ja noch einen Jubiläumsartikel zu diesem Feierdatum, aber das wäre ein Thema für die Laudatio!

Targetauswahl und ihre Folgen
von Mike Bartel

Kurzfassung eines Referates zum diesjährigen Remote Viewer Pfingsttreffen in Erfurt.

Die verunglückte Concordia.








 © Matteo Berlenga - Fotolia.com

Folgen Sie mir in Gedanken zurück zum Januar dieses Jahres. Am Freitag den 13.01.12 läuft die Costa Concordia auf ein Riff und kentert. Mich erreicht diese Information erst einige Tage später, da ich auf einen Kurztrip unterwegs war. Was für Verkettungen dieses Ereignisses. Ein Schiff dessen Namen Concordia lateinisch „Eintracht“ bedeutet, das 13 Decks mit Namen von 13 EU-Staaten besitzt havariert an einem Freitag den 13. Januar 2012. Ein wahrhaft schwarzer Freitag. Gespannt und voller Anteilnahme verfolge ich die Rettungsaktionen und die mutigen Einsätze der Teams insbesondere der Taucher. Die Tage vergehen und immer wieder werden vermisste Personen geborgen. Viele leider tot. Am Morgen des 19.01.2012 entschloss ich mich aktiv an der Suche nach eventuell lebenden vermissten Personen zu beteiligen. Es war wie eine Eingebung  und niemand konnte mich von meinem Vorhaben abbringen.

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Schäden durch Remote Viewing?

„Es besteht gar kein Anlass zur Sorge!“, sagte die nette Frau vom XY-Institut auf die Frage, ob eine zerbrochene Stromsparlampe schädlich sei. „Wenn Sie sofort das Fenster öffnen und gut lüften, die Scherben sorgfältig zusammenkehren und in einem Schraubglas gut verschließen, ist das völlig ungefährlich.. Und was das Quecksilber angeht – nun, bei jeder Fischmahlzeit nehmen Sie da mehr zu sich!“
Am Besten natürlich ist es, so ein Ding gar nicht kaputt gehen zu lassen. Soweit der Blick in den modernen Haushalt.
Und wie sieht es mit Remote Viewing aus? Logisch, wenn man es gar nicht erst anfängt, kann auch nichts passieren. Oder? Manche Viewer behaupten allerdings, sie würden sich tierisch ärgern, hätten sie diese Erfahrung damals nicht gemacht. Allerdings geben sie auch zu, dass sich ihr Leben dann radikal änderte, so wie zum Beispiel RV-Erfolgsautor Frank Köstler. Er erklärt, dass es aber durchaus hart war, mit dem Umstand leben zu müssen, ALLES wissen zu können.
Aber das kann man wirklich nicht jedem empfehlen. Viele Leute denken ja noch, das Universum würde sich nur um sie drehen und ziehen diese Erkenntnis sogar aus hoch gelobten esoterischen Quellen.
Natürlich, wer glaubt, die Erde sei eine Scheibe, der wird da auch eines Tages vom Rand herunterfallen. Die Erkenntnis beispielsweise, dass ALLE anderen ja auch ALLES wissen können, ist für manche doch zu fundamental. Und dann gibt es ja noch die Leute, die sich darüber klar werden, wie wenig Menschen (prozentual gesehen) bisher erst Remote Viewing gelernt haben, und zwar in einer Form, die wirklich anwendbar ist.

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RV, die Matrix und altindisches Wissen

Ein vorläufiges Fazit nach 10 Jahren von Frank Köstler

Neben der Heirat meiner Frau und dem Abenteuer mit einer mittlerweile 5-köpfigen Familie plus Hund durchs Leben zu gehen, hat bloß noch Remote Viewing mein Leben so nachhaltig verändert. Völlig unbelastet und neugierig hatte ich damit begonnen (ich meine RV ;-)). Danach folgte ein total abgedrehter Trip, den ich mittlerweile über 4 Bücher geschildert habe.
Das Wertvolle daran: Es zeigt sehr gut, wie schnell man aus einer "normalen Welt", in der man sich "mittendrin" fühlt, wegkatapultier wird. Und allein die Tatsache, heute, über 10 Jahre danach, immer noch darüber zu schreiben, beweist, wie außerordentlich dieser Vorgang war.
Es gab mal so etwas wie ein "normal" genanntes Leben. Früher. Heute verbringe ich meine Zeit damit, über "so komisches Zeug", wie mein ältester Sohn das nennt, zu reden oder zu schreiben.
Das "komische Zeug" ist dabei vor allem jenes "Matrix" genannte Gebilde. Wir alle wissen es mittlerweile. Jene Art Naturgedächtnis, jener energetische Speicher, der jedes kleinste Element Gedanken birgt, in dem Bewusstsein zeitlos aufgehoben scheint.

Dabei dominiert vor allem eine duale Vorstellung von uns Menschen im "Hier", also inmitten der Welt der Objekte, und der "Matrix" dort, eine rein energetische Dimension, ereich- und erfahrbar nur über unsere Gedanken.

 

Hinter der Grundvorstellung einer Spaltung in materielle und ideelle Welt verbirgt sich wiederum jene Jahrtausende alte und schon in der Antike verbreitete Vorstellung, unsere Welt sei der stoffliche "Abdruck" anderer Dimensionen. Im christlichen Glauben wurde das Gleichnis "wie im Himmel, so auf Erden", in der hermetischen Lehre der Satz "wie oben, so unten" daraus abgeleitet.

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Gedanken zur Target-Erstellung im Remote Viewing

(Vorveröffentlichung als Auszug eines Beitrags aus dem Buch "Die Bar am Ende des Universums, 3. Anflug". Erscheint Dezember 2011)

Im Laufe meiner noch recht jungen Remote Viewer-Laufbahn übernahm ich verschiedenste Tätigkeiten, die dort anfallen. Dazu gehörte neben dem Viewen, Monitoren und Organisieren von Projekten auch häufig die Target-Erstellung für andere Viewer. Mit der Zeit begann ich mir verstärkt Gedanken dazu zu machen, inwieweit sich die Target-Erstellung auf die eigentlichen Session-Ergebnisse auswirken kann. Welche Störfaktoren treten auf, und wie können diese reduziert werden? Des Weiteren stellte sich die Frage nach Optimierungsmöglichkeiten der Target-Erstellung, welche unterstützend auf die Session-Ergebnisse wirken.

Target-Formulierungen

Der wesentliche Bestandteil eines Remote Viewing-Targets ist die Target-Formulierung ("Tasking"). Sie ist, zumindest bei zielgerichteten Projekten, essenziell um den Viewer ordnungsgemäß in die gewünschte “Zone“ zu bringen. Die Target-Formulierung spielt bei der Erstellung des Targets eine wesentlichste Rolle, da sie dem Viewer die eigentliche Aufgabenstellung während Abarbeitung des Targets liefert. Daher sollte sie möglichst durchdacht, schlüssig und konkret formuliert sein. Nachlässige bzw. widersprüchliche Formulierungen können das konkrete Session- Ziel offenbar stark behindern oder verfälschen. Die wichtigsten Störfaktoren möchte ich im Folgenden zusammen mit entsprechenden Beispielen erläutern.

Weiterlesen: Methode und Theorie 1: Tasking