Forschung und Praxis

Die Forschung meldet: Vernetzte Gehirne gibt es

Dass Gehirne, die zur gleichen Zeit sich mit gleichen Tätigkeiten beschäftigen, gleiche messbare Muster bilden, scheint so klar wie banal. Wissenschaftlich musste das aber erst einmal nachgewiesen werden. Das war 2009. Nun ging man einen Schritt weiter: bilden diese "patterns", wie der Gehirnforscher Günter Haffelder sagen würde, sich auch, wenn es sich nur um ähnliche Tätigkeiten im gleichen Arbeitsbereich handelt?

Eine Forschergruppe um die junge Doktorandin Johanna Sänger untersuchte dies, indem sie Gitarristen zusammen das gleiche Lied, aber unterschiedliche Teile spielen ließ (z. B. Melodie- und Rhythmusgitarre). Und siehe da: es entstanden ebenfalls die gleichen Patterns. Man schlussfolgert nun, dass die Gehirne bei gemeinsamen Aufgaben eine Art "Netzwerk" bilden, das man sich als solches noch nicht erklären kann. Zurzeit nimmt man noch an, dass es über die Wahrnehmung geschieht, wobei die korrespondierenden Effekte jedoch sehr erstaunlich sind. Remote Viewer würden jetzt vermuten, dass hier ein Matrix-Effekt gemessen wird. Man sieht: die Wissenschaft schläft nicht!

http://umwelt-panorama.de/news.php?newsid=148703


Dazu aus dem Interview mit Günter Haffelder, das bereits 1997 geführt wurde:
http://www.youtube.com/watch?v=-QovucpKqhY