letztes Update:12. 09. 2019

 


Ständige Autoren:
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und div. Gastautoren

Endlich auch in Deutschland!

RV Kongress 2019 Header Die Remote Viewing Association Europe lädt ein zum ersten deutschsprachigen REMOTE VIEWING-KONGRESS in Köln/Pulheim am 10. Mai 2019

 

Remote Viewing News
ist das erste deutschsprachige Online-Magazin mit Beiträgen zum Thema Remote Viewing und damit verknüpfter Bereiche.
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Aus aller Welt

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Wie entstand eigentlich ARV? Die Technik des assoziativen Remote Viewings
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Internationale RV-Nachrichten - Remote Viewing News aus aller Welt
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Mars attacks! Ein besonderes Viewer-Erlebnis
Sportwette auf Klitschko von Ralf Paulsen

Der „Nein“-Sager oder: der innere Diktator
von Frank Köstler

Wohin führt es, jahrelang Remote Viewing zu betreiben? Werde ich irre?“ Als ich damit vor Jahren anfing, hatte ich auch etwas Angst, vielleicht „abzudrehen“. Dass man, wie auf einem Drogentrip, nicht mehr in der wahren Welt Fuß fasst. Nun ja, es mag wie ein Drogentrip sein. Die von allen als wahr gehaltene Welt verschwindet so stückchenweise und entpuppt eine größere Welt sozusagen. Man verlässt eben dieses „Glaubens-Sinnes-System“ ein Stück weit. Irre fühlt man sich hingegen nicht, im Gegenteil. Allerdings gibt es auch eine Menge Menschen, die auf Drogen genau das behaupten: eine größere Wirklichkeit erlebt zu haben, ihre Sinne klarer zu fühlen, mehr, intensiver wahrzunehmen…aber ich glaube, die Offenheit für die Wirklichkeit ist einfach etwas größer geworden, wie ich nachfolgend kurz schildern möchte.

Wir laufen mit einer bestimmten Vorstellung durch die Welt. Wir haben gelernt, wie wir Sinnesreize aufnehmen. Wie also unsere Beziehung zur Umwelt stattfindet und definiert ist. Da sind unsere Sinneskanäle, durch die Reize an unser Gehirn gesendet werden und uns einen Eindruck der uns umgebenden Realität verschaffen sollen. Auf diese Reize können wir dann reagieren. Jetzt in aller Kürze und super vereinfacht dargestellt.

Wir wissen und sind uns sehr bewusst darüber, wie eingeschränkt unser Bild der Welt sein muss, weil wir wissen, welch enge Bandbreiten unsere Sinne ausfiltern. Wir können also nur einen sehr sehr kleinen Bereich der Welt über die Sinne auslesen und danach auch verwerten. Selbst die im Kopf anlangenden Signale werden dann noch subjektiv ausgefiltert, so dass wir auf eine „Verarbeitungs – Datenrate“ von maximal 150 Kb/s kommen. Erbärmlich.

Aber „Stop“: Sind wir uns denn tatsächlich so sehr „bewusst“ darüber, wie ich das oben schrieb? Das ist exemplarisch, auch für mich beim Abfassen dieser kurzen Gedanken hier, das im Schreibfluss da schon wieder stehen zu sehen. Wie das so automatisch hier auf die Seite gelangen wollte, obwohl ich den Artikel ja damit beginnen möchte, dass genau das nicht passiert: Bewusstheit. Wir sind uns im Gegenteil und bei der Masse der Geschehnisse im Alltag eben nicht bewusst darüber, wie eingeschränkt unser Weltbild ist. Wir glauben im Gegenteil ständig unseren Sinnen! Wir halten ständig für „wahr“ was wir sinnenbasiert aus der Umwelt auslesen und chiffrieren. Gut, ist jetzt nicht so verwunderlich, eine andere Möglichkeit haben wir ja nicht. (Oder doch? Wie „sehen“ Blinde etwas?)

Zum Artikel (Weiterlesen)

Letzter Aufruf für "Bar 5"

Der Einsendeschluss rückt näher. Am 1. Oktober müssen wir uns an Korrektur und Layout machen, damit das Buch noch gedruckt unter dem Weihnachtsbaum liegen kann.

Wer möchte noch einen Beitrag leisten? Zwei bis 10 Normseiten ist das Übliche. Auch Beginner sind gefragt. Wie war meine erste Begegnung miot RV, was habe ich gedacht,m wier hat sich mein Werltzbild verändert?
An Beiträgen aus der Sicht der Viel-Erfahrenen haben wir schon eine ganze Menge. Wie wöäre es vielleicht mit einem philosophischen Beitrag? Nur zu! Die Redaktion ist neugierig auf den Status "da draußen"!

Kontakt:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Info(at)aheadandamazing.de

Update: Ha! Und siehe da: schon rauschten zwei Artikel rein! Noch drei, dann können wir den Deckel schließen!

 

Die Bar am Ende 1 4

CovBilo kleinNeues Lehrbuch: Themenheft über Bilokation

Nach über zwei Jahrzehnten Verbreitung der Remote Viewing-Methode in Deutschland scheint doch schon alles zum Thema Theorie und Praxis des Remote Viewing gesagt zu sein, oder? Inzwischen ist eine große Anzahl von Ausgebildeten in der praktischen Arbeit und Nutzung angekommen. Und dort benötigen sie Erfahrungen, die sie so schnell nicht selbst machen können und Anregungen für das Bewältigen neu auftauchender Problemstellungen.
Diese Themenheftreihe soll Vertiefungen jeweils zu bestimmten Stichworten und Bereichen der Praxis in möglichst vielen Beispielen liefern. Am besten lernt man aus Fehlern, vorausgesetzt, man übersteht sie unbeschadet. Mit den Erlebnissen anderer ist man besser gerüstet, wenn ein ähnlicher Umstand in der eigenen Performance auftritt. Wenn einem noch nie etwas passiert ist, heißt das nicht, dass einem nie etwas passiert.

Themenheft 1 befasst sich mit dem Phänomen der Bilokation, das besonders für Unerfahrene schnell zu gefährlichen Situationen führen kann.

Die Reihe wird mit wichtigen Einzelthemen aus dem Anwenderbereich fortgesetzt.

Das Lehrbuch 1 von M. Jelinski bekommt ein Update

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Nach ungefähr 17 Jahren kann es schon mal eine neue Ausgabe geben. Schließlich ist die Forschung in dieser Zeit nicht müßig gewesen und hat besonders im Bereich Gehirnleistung, aber auch in der Quantenphysik entscheidende Hinweise geliefert, die das wieso und weshalb weiter aufklären. Deshalb ist das gute alte Lehrbuch auch um 20 Seiten erweitert worden und ca. 40 Seiten wurden umgeschrieben. Dazu ein neues Cover, damit man weiß, welche Azusgabe man in den Händen hält.

Für diesen Umstand ist von der Buchbranche eine neue ISBN-Nummer vorgesehen, was im Prinzip einer Neuerscheinung gleichkommt. Soweit vorhanden, werden aber noch Restmengen der alten Ausgabe zu einem reduzierten Preis abverkauft, solange der Vorrat reicht.

 

WISSENSCHAFTLICHE
ERFORSCHUNG VON RV
IN DEUTSCHLAND -
TEIL 1

von Maximilian Müller

Seit 1996 beschäftigen sich Menschen in Deutschland aktiv mit der systematischen Methode des Coordinate Remote Viewing (CRV). Aber wie steht es eigentlich um die wissenschaftliche Erforschung dieser Technik in Deutschland? Mit anderen Worten: Beschäftigen sich auch Wissenschaftler (Definition: Personen mit abgeschlossener Hochschulbildung, die im Bereich der Wissenschaft tätig sind) mit RV und speziell dem CRV - Protokoll?

Hier muss nüchtern festgestellt werden, dass parapsychologische Forschung im Allgemeinen an deutschen Hochschulen oder wissenschaftlichen Instituten so gut wie nicht stattfindet. Am ehesten noch wäre das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg i.Br. zu nennen, welches auch gemäß der Vorgaben seines Gründers Hans Bender offiziell zu unkonventionellen Themen Forschung betreibt. Ansonsten gibt es noch eine Reihe von akademischen Einzelpersonen, die neben ihren konventionellen Tätigkeiten an Hochschulen, auch parapsychologische Experimente durchführen. Einen offiziellen Lehrstuhl für anomale Psychologie oder Parapsychologie gibt es an deutschen Universitäten allerdings nicht.

Wenn man konkret die RV-Forschung an deutschen Wissenschaftsinstitutionen betrachtet, wird es nicht unbedingt besser. Am IGPP gab es natürlich von Beginn (1950) an Experimente zu außersinnlicher Wahrnehmung, wobei im Prinzip der gleiche Informationsweg angesprochen wird wie bei RV. Jedoch wissen wir bereits aus der parapsychologischen Grundlagenforschung, dass unsystematische Psi-Anwendungen nur kleine Effekte hervorbringen, die erst bei vielen Versuchsdurchgängen statistische Signifikanz erreichen. Fakt ist, dass die systematische Methode des CRV - Protokolls nicht in früheren Experimenten am IGPP zum Einsatz kam. Besonders die Abläufe und Mechanismen des Protokolls sind jedoch hauptverantwortlich für die Effektivität der Methode. Darüber hinaus definiert sich RV nach Auffassung vieler Experten (darunter Paul H. Smith und Manfred Jelinski) gerade durch die Verwendung des Protokolls und grenzt es damit von anderen unsystematischen Psi - Methoden ab. Würde man dieses Kriterium zur Beurteilung der RV-Forschung in Deutschland heranziehen, dann hätte an deutschen Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten bis 2016 noch nie tatsächliche RV-Forschung stattgefunden!

Im Sommer 2016 ermöglichte mir Dr. Marc Wittmann, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des IGPP, ein Praktikum als Teil meines Psychologiestudiums. In dieser Zeit führten wir gemeinsam die erste RV-Studie in Deutschland nach dem CRV-Protokoll durch. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift für Anomalistik veröffentlicht (PDF: https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2017_12_083_mueller_wittmann.pdf . Im darauffolgenden Jahr entstanden zwei weitere Studien, darunter die Studie, mit der wir (Maximilian Müller, Laura Arndt, Marc Wittmann) den Warcollier Preis der International Remote Viewing Association (IRVA) gewonnen haben  Im Dezember 2017 reichte ich dann meine Bachelor-Arbeit mit dem Titel Remote Viewing: Proof of Principlean der Helmut Schmidt Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg ein - die erste Arbeit über RV, die gleichzeitig zum akademischen Grad Bachelor of Scienceim Fach Psychologie qualifizierte. Im Herbst 2018 entsteht dann bereits die nächste Bachelor-Arbeit von Laura Arndt mit dem Titel Associative Remote Viewing: Proof of Principleund 2019 voraussichtlich meine Master-Arbeit über praktische Anwendungen des CRV-Protokolls zur unkonventionellen Informationsgewinnung.

Weiterlesen: Wissenschaftliche Erforschung von RV in Deutschland - Teil 1