Kolumne

07.04.2020 - Dienstag

Die Pentagratur des C-Virus

Es soll ja Dimensionen geben, mehrere sogar. Beispielweise die Länge, aber auch Höhe und Breite. Die Zeit soll ja auch eine Dimension sein. Früher dachte ich immer, die Zeit wird von der Uhr gemacht. Dann habe ich studiert, irgendwelchen technischen Kram und man hat mir gesagt, dass dem nicht so sei.

Mittlerweile denke ich, dass die Zeit von der EU gemacht wird, zumindest die im Sommer und die im Winter. Das steht sogar im Kalender. Dann solls auch noch die Sternzeit geben, aber das hat was mit der „Föderation“ zu tun und da gibt es einen Knopf zum Abschalten am Guckkasten.

Gestern habe ich einen Beitrag gesehen, da ging es um die psychischen Dimensionen des Virus. Also nicht um die des Virus, sondern um die des Menschen in Zusammenhang mit dem Virus.

Die Dimensionen sind schon ausgemacht.

Es gibt die freiheitliche Dimension, das sind die Menschen, die sich durch die Auswirkungen des C-Virus ihrer freiheitlichen Rechte beraubt sehen.

Dann gibt es die gesundheitliche Dimension, das sind die Menschen, die sich durch die Auswirkungen des C-Virus ihrer gesundheitlichen Rechte beraubt sehen.

Weiter gibt es die politische Dimension, also die Politiker, die durch ihre staatsnahen Experten beraten werden, na ja eigentlich ist es nur ein Experte und diese Politiker wollen natürlich nichts falsch machen, also tun Sie was. Was auch immer, nichts zu tun ist ganz schlecht. Das nennt man dann Aktionismus.

Eine weitere Dimension sind die Journalisten, die gern das richtige berichten wollen und von den anderen Journalisten gemocht werden wollen. Meine These ist, dass Journalisten nicht für ihre Leser schreiben, sondern für ihre Kollegen, möglichst so, dass ihre Kollegen sie nicht mit einem Shitstorm belegen.

Ja, und dann gibt es noch die unabhängigen Experten, die nervigerweise eine andere Sicht auf die Dinge haben als die staatsnahen Experten, und auf die wird dann draufgehauen.

Wer der Böse für den anderen ist, kann dann frei entschieden werden, da hat jede Gruppe so ihre Präferenzen.

Gut zu erkennen ist hier das Beziehungsprinzip. Wenn eine Gruppe fehlen würde, müsste man sie glatt erfinden damit alles schön funktioniert und das/den Virus natürlich auch.

So eine Gemengelage lässt sich natürlich gut am Laufen halten und kann je nach gewünschtem Thema hoch oder runtergefahren werden bzw. zeitlich länger oder kürzer andauern.

Die Frage, die sich hier stellt ist die nach dem WARUM. Um ein Virus um den Globus zu jagen und mit Stumpf und Stiel auszurotten?

Vielleicht werden wir es ja erfahren … aus der Tagesschau, noch vor dem Wetter.

Guten Abend!

RR

05.04.2020 - Sonntag

Ich weiß, dass ich nichts weiß, aber das ganz sicher

Wir werden ja schon länger sehr ausführlich informiert, von überall her. Sogar unsere Nachbaren informieren mich. Das finde ich gut, denn ich weiß ja nichts und das stimmt sogar.

Ich habe soviel Information und bekomme immer mehr, immer mehr und mehr und jetzt weiß ich nichts mehr und immer mehr nichts … ist ja fast schon philosophisch oder nicht, ich weiß es nicht … Sie etwa?

Auch nicht … das meinte ich gerade!

Die anderen wissen aber auch nichts, das sagen die aber nicht. Oder wissen die mehr als ich … hmmm ich weiß nicht …

Vielleicht hatte Sokrates doch recht … und das war früher, so vor 2500 Jahren und früher war ja alles so unsicher und heute … ich weiß auch nicht.

Also mit Risiken, da kann man ja noch umgehen, aber mit Unsicherheit …

Die Risikoanalyse zur „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ der Bundesregierung aus dem Jahre 2012 ist ja in diesem Zusammenhang auch interessant.

Was ist denn ein Risiko?

Nach Wikipedia → Risiko wird im Allgemeinen als Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeit eines unerwünschten Ereignisses und Schadensschwere bei einem etwaigen Eintritt des Ereignisses angesehen. Eine oft übliche Vereinfachung ist es, das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere als Risiko zu bezeichnen. Dies ist dann angemessen, wenn dieses Produkt wohldefiniert ist und wenn das Ereignis so oft eintritt oder eintreten kann, dass der Übergang zu dem durch dieses Produkt beschriebenen Erwartungswert sinnvoll ist. Das Risiko wird in diesem Fall in der Einheit der Zielgröße bewertet.

Jetzt hammer’s … Sie konnten folgen … Super!

Das Ganze sollte wohldefiniert sein, bedeutet genau bestimmt, d.h. alle Einflussgrößen sind bekannt.

Sind die Einflussgrößen nicht bekannt, haben wir Unsicherheit. Eine Unsicherheitsanalyse zur „Pandemie durch Virus Modi-SARS“, klingt nicht besonders gut und wer will schon als unsicher gelten und das auch noch analysieren lassen … also ich weiß nicht …

Zur Unsicherheit kommt dann auch noch die Ungewissheit … Sie sehen schon, das macht sicher. Sicherheit ist quasi das Gegenteil von Risiko aber nicht das Gegenteil von Unsicherheit … das ist Vertrauen, von dem Lenin sagte, dass Kontrolle besser sein.

Der Klügere, also Wissende, soll ja immer nachgeben. Liegt es vielleicht daran, dass es möglich ist, dass die Dummen das Sagen haben?

Ich weiß es nicht … hatte ich das schon gesagt?

Als ich noch viel unterwegs war, mit der Bahn, also dieser Institution, in der man genau wie auf See in Gottes Hand ist, hatte ich immer wieder interessante Gespräche. Besonders zu den Zeiten, in denen Gottes Hand in Form von Verspätungen wegen Verzögerungen im Betriebsablauf zu spüren war. Für die Autofahrer übersetzt: Verspätung wegen Verspätung.

Also zu diesen Zeiten trug es sich zu, dass ich mit anderen Verspäteten(innen) ins Gespräch kam. Thema: Verspätung, was sonst?

Solche Zeiträume kann man damit ausfüllen, über Dinge zu sprechen, von denen beide Gesprächspartner keine Ahnung haben. Das ist meist sehr informativ, kaum wissenswert, aber sehr sozial. Sozial heißt ja gesellschaftlich. Die gesellschaftliche Bedeutung von Information ist sehr hoch, von Wissen eher niedrig. Hätten Sie das gewusst?

Wenn die Menschen nur noch über Dinge sprechen würden, von denen sie was wissen, würde ein großes Schweigen sein auf Erden … und davon wollen wir doch nichts wissen oder?

Na ja, wer weiß?!

RR

03.04.2020 - Freitag

Glaube nicht mal mehr Statistiken, die du selbst gefälscht hast!

Es geht wieder mal um den Corona-WIRRUS, und um Statistiken über Covid-19.

Da ich mich schon ziemlich lange mit Statistiken, Risikoanalysen, Bedrohungsszenarien, Ausstiegsszenarien, Auswertung von Ergebnissen und ableiten von geeigneten Maßnahmen beschäftige, möchte ich durch diesen Beitrag zur allgemeinen Verwirrung mit beitragen. Verantwortung in dieser ernsten Situation zu übernehmen ist erste Bürgerpflicht, was ich hiermit tue.

Hinweisen möchte ich aus meiner Verantwortungspflicht gegenüber meinen Mitbürgern auch darauf, dass man auch gegenüber Statistiken mindestes 1,5 Meter Abstand halten sollte, besser ist mehr. Diese Dinger sind hoch infektiös. Am Besten ist, der Begegnung mit ihnen ganz auszuweichen. Ich berufe mich dabei auf die Verlautbarung des Robert-Kocht-Studios. Diese Institution ist zu 0% unabhängig.

Ich wohne ziemlich ländlich und gehe auch mal spazieren, um mir auch mal selbst zu begegnen, natürlich mit dem gebührenden Sicherheitsabstand.

Was mir aufgefallen ist, beim Betrachten der Natur, es gibt so gar nichts, was gleich ist. Selbst zwei Grashalme, die nebeneinander wachsen, sind nicht gleich. Mein Ego ist sofort präsent mit dem Argument: du hast gelernt 1+1=2, die Natur hat versagt, spazieren gehen ist nicht gut für den Geist.

Manchmal beginne ich dann mit mir zu diskutieren. Das ist nicht zielführend, weil ich nicht zugeben kann, dass ich Unrecht habe.

Wie ist das nun mit den Statistiken?

Ganz einfach gesagt … äh … hmmmm. Einfach geht nicht. Schade!

Also, die Statistik ist, Zahlen mit Hilfe einer Methode zu vermischen, um ein Ergebnis zu erhalten, von dem viele Menschen glauben sollen, dass es stimmt, weil es wissenschaftlich ist. Etwa so, dass geglaubt werde soll, dass ein Grashalm und noch ein Grashalm zwei Grashalme sind, obwohl die beiden Grashalme ziemlich unterschiedlich (bspw. unterschiedlich lang) sind.

Um dies zu erreichen, werden die Eigenschaften, die stören (bspw. die Länge der Grashalme) nicht mit betrachtet. Das wird dann auf der Vorletzten der 27 Seiten der Dokumentation zur Statistik erklärt. Sie finden diese Erklärungen ganz leicht. Suchen Sie einfach nach Darstellungen, die aussehen wie Ornamente oder Verzierungen auf dem Dokument.

Ist alles Störende wergornamentisiert, stellt man erleichtert fest, dass 1+1 tatsächlich zwei sind.

Wer so vorgeht, kann auch eine Exponentialfunktion/-kurve tatsächlich abflachen.

Zu Statistiken gehören auch sogenannte Korrelationen. Das sind Beschreibungen von Zusammenhängen, die darauf hinweisen sollen, dass die statistisch verglichenen Daten in einem plausiblen Zusammenhang stehen. Etwa so:

Die Anzahl der Störche korreliert (steht in einem kausalen Zusammenhang) mit r (Korrelationskoeffizient) =0,62 zu den Geburtenraten in den Ländern, in denen eine unterschiedliche Anzahl von Störchen gezählt werden, r ist mit 0,62 ziemlich hoch und damit statistisch hoch signifikant.

Das heißt: Wenige Störche, wenige Geburten, viele Störche viele Geburten.

http://www3.math.uni-paderborn.de/~agbiehler/sis/sisonline/struktur/jahrgang21-2001/heft2/Langfassungen/2001-2_Matth.pdf

So kann eine Statistik auf der Basis von Korrelationsberechnungen den Zusammenhang von zufälligen Alkoholvergiftungen und dem Preisanstieg von Uran begründen.

Wenn der Preis von Kartoffelchips steigt, fallen mehr Menschen aus ihren Rollstühlen.

Und jeder weiß doch, dass man bei Gewitter nicht betrunken draußen rumlaufen soll, man kann ganz schnell vom Blitz getroffen werden. Hier ist die Korrelation besonders hoch.

Wer in Texas verheiratet ist, sollte ganz genau hinsehen, wie sich die Anzahl der Rechtsanwälte in den Northern Mariana Islands ändert.

https://rp-online.de/panorama/wissen/lustige-scheinkorrelationen_bid-19620739#1

Dieses Phänomen ist so alt wie die Statistik und heißt „Scheinkorrelation“.

Es ist demnach fundamental, auf welcher Grundlage Daten in Form von Zahlen erhoben werden. Es besteht auch die Möglichkeit Daten zu erheben, die nicht durch Zahlen darstellbar sind (dies nur am Rande).

Das Schöne bei Daten, die auf der Grundlage von Zahlen erhoben werden ist, dass man diese Zahlen dann schön miteinander nach einer „wissenschaftlichen“ Methode vermischen kann.

Beispiel:

1= sehr hoch

2= hoch

3= mittel

4= niedrig

5=vernachlässigbar

Der Durchschnitt ist 3,2  was wird damit ausgesagt? Irgendwo zwischen mittel und niedrig.

Wenn wir dann noch die Wurzel daraus ziehen, wegen einer quadratischen Verteilung, um den Ausgangswert dieser Verteilung zu ermitteln (Wer kann hier noch folgen? … Super?), dann haben wir das Ergebnis 1,78. Jetzt sind wir am Ziel … na ja, fast, die Standardabweichung und die Varianz sind auch noch wichtig, um die Ausreißer einordnen zu können.

Ach ja, die Randbedingungen, die auch noch … die stehen in den Ornamenten.

Und dann weiß man was man hat.

Guten Abend!

RR

31.03.2020 - Dienstag

Kölner Dom im Kopf, Versuch einer Interpretation

Der Entertainer Jürgen von der Lippe wird vielleicht den älteren unter uns noch ein Begriff sein. Auch er hat seine Gehirnzellen angestrengt und einige Worte zur aktuellen Situation gesagt.

Wie es schon immer seine Art war, auf seine Art.

Angesehen habe ich mir das Video auf „Meine Trompete“. Wer Jürgen von der Lippe vom Fernsehen etwas näher kennt, weiß auch um seine oft sehr doppeldeutigen Aussagen bzw. Anmerkungen.

Ich denke mit diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=3TG3bD6Txak ist ihm ein bemerkenswerter Beitrag gelungen.

Hier mein Versuch, die Worte von Jürgen von der Lippe zu dekodieren.

Das Hintergrundbild hat schon eine sehr symbolhafte Aussage.

→ Die Feier ist vorbei, alles liegt in Trümmern, die Gäste haben die halbleeren Sektgläser zurückgelassen und sind weg, die Diener (wir, das Volk) sind noch da und stehen in den Trümmern.

Fehlende Mundschutze und Scherzartikelladen

→ Ihr müsst nur an der richtigen Stelle suchen, dann findet ihr auch was ihr sucht. Mundschutz gegen Viren ist ein Scherz, ihr werdet gerade veralbert.

Arzt im Krankenhaus

→ Die Ärzte wissen auch nicht was los ist. Der Test hat eine Genauigkeit von 50%. Der Mundschutz passt immer, egal was ist. Das sagt nichts aus, sieht aber eindrucksvoll aus.

Krach machen ohne zu stören

→ Wie bringe ich Dinge zusammen, die so gar nicht zusammen passen, wenn man normal denkt?

Montageanleitung

→ Wie wird eine Pandemie gebastelt? Es ist soweit alles da, man muss diese Dinge nur intelligent zusammensetzen. Es wurde uns gezeigt, es hat nur keiner sehen wollen.

→ Die Menschen habe sich die Finger in die Ohren gesteckt, damit sie es auch nicht hören können und sich eine Wand gesucht, gegen die sie rennen können.

Kölner Dom im Kopf

→ Wird dieser Mechanismus richtig eingesetzt, werden Wahrnehmungen erzeugt, die nicht da sind. Sie entstehen nur im Kopf.

Das kann man stundenlang machen …

→ Das funktioniert immer …

Da kann psychisch nichts mehr passieren …

→ der Denkrahmen ist fertig und andere Ansichten werden nicht mehr akzeptiert.

Tuck, Tuck, Tuck

→ Die Menschen werden gleichgerichtet und ticken mechanisch wie eine Uhr, die immer mal wieder aufgezogen werden muss.

Ich war selbst noch ein Kind …

→ das gab es schon mal und ich kann mich gut daran erinnern …

Mensch ärgere dich nicht mit Geld

→ Es ist ein Spiel um Geld und es wird hart darum gekämpft. Wer was gewonnen hat darf es behalten, falls er es bis nach Hause schafft. Rausschmeißen (die Situation kann sich kurzfristig ändern und ist von den Spielern planbar) ist in den Regeln erfasst.

Darüber zerbrechen Familien.

→ Ein solches Spiel ist destruktiv für alle beteiligten Spieler.

Trump Witz

→ es geht um etwas anderes als um Viren und wir (Berater) wissen es und du (Präsident) hast keinen Ahnung.

Soweit meine Interpretation.

Zum Schluss noch ein Zitat von Mark Twain:

Es ist leichter die Leute zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, das sie getäuscht wurden.

30.03.2020 - Montag

Was kommt danach? – Hellsehen für Remote Viewer

Die Fragen mehren sich. Besonders eine Frage. Was kommt danach, nach diesen „tollen“ Tagen.

Na ja, es wird wohl niemand kommen um uns zu befreien oder zu besetzen. Besetzt sind wir schon, zweimal besetzen mach irgendwie keinen Sinn.

Das mit dem Befreien ist auch so ein Problem.

Erstens, wer sollte uns den befreien und von wem?

Zweitens, wie würden wir mit unserer Freiheit umgehen?

Drittens (also eigentlich das wirkliche Erstens …), was ist denn für uns Freiheit?

Ich gebe hier meine persönliche Meinung zu den drei von mir persönlich an mich gestellten Fragen ab. Dieses Muster folgt der gegenwärtigen Situation in Deutschland, ein Problem erschaffen, die Auswirkungen etablieren und die Lösung zum gegebenen Zeitpunkt veröffentlichen.

Also zur ersten Frage … Wer sollte uns befreien?

Ich weiß auch nicht so recht? Kennen Sie jemanden? … Ich auch nicht. Ich habe dazu allerdings auch keine repräsentative Umfrage gemacht. Dazu wären die Antworten von etwa zehntausend Menschen notwendig und wenn jeder 1,5 m Abstand zu seinem Nachbarn hat, wären das 15000 Meter und das am Montagnachmittag!

Irgendwelche QAnons und PATRIOTEN wollen das ja tun, sagen sie jedenfalls. Aber warum denn um Himmelswillen gerade Deutschland. Diese undankbaren Deutschen! Aktuell wird noch nach mehr Maßnahmen zur Ausgangsbeschränkung gerufen. Hier werden die Türen noch von innen zugehalten. Wenn das sich so fortsetzt, wir das bald Bußgelder geben … wegen böswilligen zu Hause Bleibens … das macht mir Angst.

Man könnte allerdings auch an „Ausgehprämien“ denken. Auf der Straße Geld zu verdienen bekommt dann irgendwie einen positiven Status und jeder kann es tun.

Jetzt zur zweiten Frage … Wie würden wir mit unserer Freiheit umgehen?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Also erst mal shoppen. Wer kauft ist frei. Wer am meisten kauft ist am freisten. Klopapier hat sich zum Freiheitssymbol entwickelt. Ich dachte immer, wenn es mal kritisch wird, werden Lebensmitteltransporte entführt und in dunklen Industriebrachen von dunklen Gestalten entladen und die Fahrer mit einer Gabel und einer kalten Suppe aus der Dose davongejagt.

Nein, es geht um Klopapier, um das sich Hausfrauen mitunter sogar prügeln, öffentlich.

Was geht denn noch so? Ja, richtig verreisen. Endlich! Kreuzfahrten … äh … nicht so gut. Man hat da vor einigen Tagen so Dinge gehört … hmmm.

Arbeiten gehen … ja gut, kennt man ja … das passt! Der Mensch muss was tun, sonst wird ihm langweilig. Das haben wir ja gerade. Den ganzen Tag die Familie! … man muss ja auch mal raus und wenn es auch nur das Büro, das Fließband oder was anderes ist, aber den ganzen Tag die Familie, die eigenen Kinder und dann auch noch die „bessere“ Hälfte … neeee …!

Sport? Genau Sport! Das sollte jetzt aber jeder wissen. Sport ist gesund. Jede Stunde vom Menschen getriebener Sport verlängert das Leben um genau diese Zeit. SUPER!

Einige von uns werden sich noch erinnern, da gab es Zeiten, in denen im Fernsehen gezeigt wurde, wie lebensverlängernde Maßnahmen genau aussehen. Es wurden ganze Großveranstaltungen dazu ausgerichtet und einige Menschen, die vorhatten besonders lange zu Leben, bekamen dafür viel Geld und machten das dann den ganzen Tag und ließen sich dabei filmen und die Menschen, die keine Lust dazu hatten, konnten sich diese Filme ansehen. Cool!

Kommen wir zur letzten und entscheidenden Frage … Wollen wir befreit werden?

Sie merken schon, die Frage ist eine andere, als am Beginn des Artikels angekündigt. Ja, richtig. Ich habe in keinem Wort erwähnt, dass ich mich an das oben geschriebene halten werde. Hauptsache ist doch, Sie treffen erst einmal die Wahl, diesen Artikel zu lesen und ich habe meine Klickzahlen … nicht wer wählt ist wichtig, sondern wer zählt …

Natürlich wollen wir NICHT befreit werden, deshalb passiert es auch nicht. Doch ab und zu passiert mal was, was aufregendes, Bewegung ist gut … das hatten wir ja gerade.

Wirft jemand ein Korn in den Ring, stürzt sich der gesamte Hühnerhaufen darauf. Wie schon Erich von Däniken sagte, „Wer will schon mit einem Hühnerhaufen diplomatische Beziehungen auf interplanetarer Ebene aufnehmen?“

„Also die Merkel macht das …!“ und „Der Söder ist ein ziemlich harter Hund … !“, die Richtung ist schon vorgegeben.

Und wenn wir alle Abstand halten, kann uns nichts mehr passieren.

Einige werden sich dann noch dunkel erinnern, dass es Zeiten gab, in denen man sich die Hand zur Begrüßung gab oder öffentliches Husten keinen Katastrophenalarm auslöste.

In den Geschichtsbüchern wird stehen:

So lebten sie, die CORONIDEN, in den vorvironalen Zeiten. Die waren etwas unterbelichtet, deshalb haben sie sich selbst in Krankenhäuser eingewiesen und sind freiwillig aus den Leben verschwunden.

Und das war gut so!

Und jetzt wascht euch die Hände!

RR