Forschung und Praxis

Aktiengeschäfte und Remote Viewing
von Mike Bartel

Es ist schon erstaunlich, wofür man Remote Viewing alles nutzen kann. Stellen Sie sich vor, Sie hätten in eine Aktie investiert. Diese Aktie entwickelt sich das gesamte Jahr 2012 positiv. Sie steigt stetig und die zwischenzeitlichen Kursschwankungen lösen immer wieder den Gedanken an einen Verkauf bzw. an eine Gewinnmitnahme aus. So geschehen mit der Aktie Suess Microtec (WKN A1K023). Der Chart für das Jahr 2012 kann aus dem Bild 1 entnommen werden.

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MARKTPLATZ FÜR REMOTE VIEWER

Hiermit starten wir eine neue Aktion für die RV-Szene. An dieser Stelle werden Targets angeboten : von Auftraggebern hereingereicht, auf der Suche nach einem Projektleiter. Wir vermitteln und erheben vorläufig weder Einstellungsgebühr noch mischen wir uns in Preisverhandlungen ein. Jedem Auftraggeber sollte aber klar sein, dass Viewen eine Arbeit wie jede andere auch ist und somit auch normal bezahlt werden muss. Wir plädieren für ein Mindestentgelt pro Session von 100,- €, das ist in Anbetracht der Zeit, die ein Team dafür aufwänden muss, nicht besonders viel. Aber es geht ja um die Sache an sich.

Selbstverständlich nehmen wir in diesem Rahmen keine Targets mit UFOs, Kapitalverbrechen, Kriegsereignissen, schweren Krankheiten und Entführungen an.

Interessierte Auftraggeber wie auch Viewer melden sich bei der Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die ersten Nachfragen sind da:

1.) Ein Target aus der Energiebranche. Ein wenig Mathematik beim Monitor und technisches Verständnis beim eventuellen Viewer helfen sicher bei der Ausführung.

2.) Eine geologische Anomalität soll erklärt werden.

Update 1.5.2012: Die beiden Themen haben inzwischen Interessenten gefunden. Sie können sich aber auch als Viewer/RV-team gern melden, um bei neuen Anfragen direkt informiert zu werden.

UPDATE:

Für die beiden Targets haben sich Interessenten gemeldet. Wenhn es wieder neue gibt, melden wir uns hier an dieser Stelle!

Sportwette auf Klitschko
Boxkampf mal als Session
von Ralf Paulsen

Am 18.02.2012 verteidigte Box Weltmeister Vitali Klitschko seinen WM Titel im Schwergewicht nach WBC Version gegen Derek Chisoras. Am Vortag des Kampfes sprach mich mein RV Kumpel Mike darauf an, ob wir nicht eine Wett-Session auf den Kampf machen wollten. Schließlich hatten wir schon einige Wetten mit Erfolg geviewt und Mike meinte, wir könnten ja mal spaßeshalber den Kampf von Vitali Klitschko viewen. Meine Begeisterung darüber hielt sich ehrlich gesagt in Grenzen, schließlich schien die Übermacht des älteren Klitschko zu groß und es stellte sich vor dem Kampf nur die Frage, in welcher Runde der Herausforderer  ins Reich der Träume geschickt werden würde. Ein Blick auf die Quoten verhieß auch nichts Gutes. Beim Sieg von Vitali Klitschko gäbe es für einen auf ihn gesetzten Euro nur 1,06 Euro zurück. Das würde sich nicht wirklich lohnen. Allerdings überredete Mike mich und so verabredeten wir uns am Kampftag, um per Skype eine RV Sitzung auf den Kampf zu machen. Jeder hatte für den Kampf eine Verknüpfung für den anderen parat. Wir waren zwar Frontloadet bei dieser Art des Viewens, schließlich wussten wir das es um eine Sportwette geht, aber wir wussten ja nicht, welche Bilder der andere als Verknüpfung genommen hatte.

Meine Targetformulierung lautete folgendermaßen: „Der Boxkampf am 18.02.2012 zwischen Vitali Klitschko und Dereck Chisoras. Viewe den Gewinner.“

Vitali Klitschko war von mir mit einer Sanddüne in einer Wüste unter heißer Sonne verknüpft.

Dereck Chisoras bekam als Verknüpfung einen Eisgletscher am Südpol zugewiesen.

Das entscheidende Merkmal, so malte ich mir aus wäre die Unterscheidung in „Heiß“ (Wüste) und „Eiskalt“ (Eisgletscher am Südpol). In der Vergangenheit hatte sich dieses als recht zuverlässig erwiesen, den Viewer in der Stufe 3 direkt im Zielgebiet die Temperatur erfühlen zu lassen. Für den sehr unwahrscheinlichen Fall eines Unentschiedens hatte ich eine Dampflokomotive verknüpft. Der technische Aspekt und die Bewegung würde das Ziel einwandfrei erkennen lassen.

Mike begann zu viewen. Wie gewohnt arbeitete er routiniert das Ideogramm ab.  Schon in der Eins waren seine Aussagen etwas zweideutig. Als Farbe hatte er gelb aber auch schwarz. Die Temperatur war angenehm warm und er meinte ein rythmisches Geräusch zu hören. Unter dem „B“ Aspekt kam durch die Bank „Künstlich“. Eine Wüstenlandschaft müßte aber meiner Meinung nach mehr unter dem Motto „natürlich“ auftauchen. Auch in der Stufe zwei konnte sich Mike nicht eindeutig festlegen. Wieder die Farbe Gelb für die Wüste, aber auch Rot/Schwarz tauchten auf (Eine schwarze Dampflokomotive mit roten Rädern). Die Oberflächen waren hart und fest, teilweise mit spitzen Kanten, aber auch abgerundet (Lokomotive). Allerdings meinte er auch, als wenn die Oberfläche weich wäre und er beim Stehen mit den Füßen etwas einsinkt. Dieses wiederrum deutete auf Wüste mit der sandigen Oberfläche hin. Unter Gerüchen und Geschmäcker kam nichts bedeutsames, die Temperatur war irgendwo zwischen „mollig warm mit heißen Stellen.“ Bei den Geräuschen hörte er ein rythmisches Geräusch, was wiederrum auf eine Dampflok schließen ließ.

So gingen wir in die Stufe drei. Ich hoffte, dass die Skizze Aufschluss geben würde. Zuerst zeichnete Mike etwas, dass mit einige Fantasie tatsächlich auf eine Wüste hindeutete. Die Aspekte mit gelb waren deutlich und ein Wellenförmiger Untergrund. Mike meinte es wäre sehr warm da, so gerade noch im angenehmen Bereich (der ja individuell sehr unterschiedlich ist, für mich sind z.B. schon 25° zu warm). Der Untergrund wäre relativ weich, so dass man mit den Füßen darin einsinken könnte. Für mich war in der Sekunde klar, dass wir uns dort in einer Wüste befinden und Klitschko den Kampf einwandfrei gewinnen würde. Allerdings meinte Mike dann noch, im Target ist noch ein anderer Eindruck. Er zeichnete eine technische Struktur die sich bewegt in eine Richtung mit Ecken und Kanten. An einer Stelle wäre es sehr heiß, man würde sich dort verbrennen. Ich versuchte noch mit verschiedenen Fragen herauszufinden, ob Mike da einem AUL aufgesessen wäre aber er meinte, dass diese Struktur klipp und klar im Target vorhanden sei. Etwas ratlos ließ ich ihn die Sitzung beenden und klärte ihn dann über die Verknüpfungen auf. Er hatte die Wüste für Klitschko, aber auch die Lokomotive für das Unentschieden. Auch Mike konnte sich hinterher als Viewer nicht genau festlegen, welcher Eindruck für ihn der klare gewesen ist. Für ihn waren sie beide gleich stark vorhanden. „Vielleicht bringt ja Deine Sitzung ein besseres Ergebnis“ war seine Hoffnung.

Natürlich besteht in solch einem wechselseitigen Viewen des gleichen Targets die Gefahr, dass man sich in der Session auf die Verknüpfungen einschießt, die man selbst dafür erstellt hat. Aber solche Risiken muss man einfach eingehen, sie sind dann wenigstens bekannt und man kann sie berücksichtigen.

Nach einer kleinen Pause gab Mike mir seine Koordinaten und ich fing an zu viewen. Nach der Abarbeitung des Ideogramms sammelte ich wie immer die aufkommenden Eindrücke. Das Target war demnach sehr groß, sehr schwer, rund und länglich. Die Oberfläche fest und hart aber auch glatt. Innen war es hohl. Die Farben Gelb, Weiß, Blau und Grün tauchten auf.

In der Stufe zwei  wiederholte ich die Eindrücke aus der ersten Stufe nochmals. Die Farben Gelb, Grün, Grau und der allgemeine Eindruck von Dunkel.

Die Oberflächen waren glatt, länglich, rund und innen hohl. Die Temperatur war medium, es war ein Rauschen zu hören und zu guter Letzt erwähnte ich noch, dass wir uns außerhalb eines geschlossenen Raumes befinden würden, aber es noch einen Aspekt von innen geben würde.

Fröhlich begann ich dann in der Stufe drei meine Skizze. Ich zeichnete ein großes, rundes Ding mit einer glatten Oberfläche. An der einen Seite führte etwas rein. Das runde war von einer blau/grau/grünen Umgebung umgeben und ich hörte einen gleichmäßigen Geräuschpegel. Als Mike mich dann nach der Farbe des Dings fragte, meinte ich, die wäre gelb. „Fühl da bitte nochmal rein, ob die Farbe auch stimmt“ kam seine Anweisung. Gehorsam fühlte ich nach, strich mit meinen Fingerkuppen über das Blatt und sagte dann: „Die Farbe ist Gelb. Vielleicht noch einen Stich in Beige, aber sie ist Gelb.“

Mike ließ mich die Sitzung beenden und danach schaute ich in sein etwas ratloses Gesicht. „Und?“ fragte ich ihn. „Warte ich schick dir die Verknüpfung zu“ kam seine Antwort. Er hatte Klitschko mit einem Blauwal verknüpft, Chisoras mit einem Osterfeuer und als Unentschieden eine kleine, mittelalterliche Burg.

„Das war ja einwandfrei der Blauwal für Klitschko. Groß, rund, glatte Oberfläche und sehr schwer. Aber die gelbe Farbe passt da überhaupt nicht rein.“ So lautete die Auswertung von Mike. „Stimmt“ kam meine zögerliche Antwort. „Aber das Ding war nun mal Gelb für mich.“

Möglicherweise hat hier meine Verknüpfung "Wüste/Sanddüne" hereingestreut, aber diese Verknüpfung hätte auch Klitsch als Sieger bedeutet.

Nach einigen Hin und her meinte ich dann, es wäre am besten, doch keine Wette zu machen, da beide Sessions zu unsicher waren für eine klare Aussage. Weder ließ sich Klitschko einigermaßen sicher ausmachen noch das Unentschieden oder Chisoras. So verabschiedeten wir uns und trösteten uns eben damit, dass man beim RV nun mal nicht immer Erfolg haben könne.

Mir ließ das Ganze aber keine Ruhe. Da das der erste Boxkampf war, auf den ich geviewt habe, kannte ich mich mit den Wettmodalitäten leider nicht so gut aus. Ich stöberte ein wenig auf der Homepage des Wettanbieters und siehe da, man konnte sogar auf die einzelnen Runden wetten, an dem ein Boxer seinen Kontrahenten besiegte oder man konnte darauf wetten, dass  der Kampf über die vollen zwölf Runden gehen würde und dann den Sieger zu tippen. In Aller Ruhe ging ich unsere Ergebnisse nochmals durch. In beiden Sitzungen kam klar die Verknüpfung mit Vitali Klitschko hervor. Aber in Mikes Session kam noch das Unentschieden (die Lokomotive) und in meiner Sitzung Derek Chisoras (die gelbe Farbe des „Rohrs“). Ich ließ mir diese Erkenntnisse in aller Ruhe nochmals durch den Kopf gehen und kam zu einer Analyse, die ich tragbar fand.

„Ganz klar, Klitschko gewinnt den Kampf. Aber er wird wesentlich mehr Mühe haben, als man vorher dachte. Sein Gegner wird ihm bis zum Schluss  einigermaßen Paroli bieten können. Der Kampf geht über die vollen zwölf Runden.“ So lautete mein Fazit. Aufgeregt rief ich Mike an und wir diskutierten nochmals kurz. Zum Schluss waren wir uns beide einig und setzten darauf, das Vitali Klitschko gewinnen würde , aber der Kampf über zwölf Runden geht. Wer den Kampf gesehen hat weiß, dass es tatsächlich so kam und die beiden Viewer freuten sich über eine Wettquote von 1:5.

 

Mars attacks! Viewerkollaps im All

"Liebes RV-Tagebuch! heute bin ich röchelnd auf dem Mars zusammengebrochen..."
So oder ähnlich könnte die Einleitung zum Bericht über ein RV-Erlebnis lauten, das mir vor einigen Tagen wiederfahren ist. Vielleicht klingt es etwas überspitzt, aber in Wirklichkeit war es fast genau so. Denn ich bekam als Target den Mars (genauer gesagt ein Foto des "Marsgesichtes"), mit der Targetanweisung "Beschreibe das Target vor 65 Millionen Jahren!". Gemonitort wurde ich dabei von jemandem per Skype. Bis zum Aufschreiben der Koordinaten verlief alles wie gewohnt.

Als ich dann das erste Ideogramm erstellte, begann ich eine unterschwellige Genervtheit und Stress zu spüren. Jedes kleinste Geräusch im Headset meines Monitors störte mich ungemein (was sonst nicht so ist), und mein körperliches Unbehagen wuchs ebenfalls. Zuerst schob ich es auf die Geräusche des Monitors, aber mein Körper produzierte merklich immer mehr Stress. Das Schreiben fiel mir zunehmend schwerer (schon bei A1), und ich hatte größte Probleme, so etwas simples wie die Spaltenaufteilung der Eindrücke hinzukriegen. Es war, als würde mein Gehirn nicht mehr mit den einfachsten seriellen Tätigkeiten klarkommen.

Weiterlesen: Mars attacks!

Neue Remote Viewing-Magazine

Das Jahr beginnt mit zwei neuen RV-Magazinen. Seit einigen Tagen steht das neue englische Magazin "8 Martinis" zum Download bereit:
http://www.eightmartinis.com/eight-martinis-issue-6
Das letzte, die Nummer fünf, erschien im Juni 2011. Wie man sieht, ist es nicht einfach, den einmal vorgegebenen Erscheinungsrhytmus von einem halben Jahr einzuhalten! Wir freuen uns, dass es endlich da ist!
Gleiches gilt für das deutsche Magazin in Buchform "Die Bar am Ende des Universums", dessen neueste Ausgabe (230 S.) auch noch Ende 2011 erscheinen sollte. Nun wird Anfang Februar angepeilt.

Es gibt wieder eine Fülle von Themen und Beiträgen, Diskussionen, Essays, Projektberichte und historische Betrachtungen.