Methode und Theorie

Targetauswahl und ihre Folgen
von Mike Bartel

Kurzfassung eines Referates zum diesjährigen Remote Viewer Pfingsttreffen in Erfurt.

Die verunglückte Concordia.








 © Matteo Berlenga - Fotolia.com

Folgen Sie mir in Gedanken zurück zum Januar dieses Jahres. Am Freitag den 13.01.12 läuft die Costa Concordia auf ein Riff und kentert. Mich erreicht diese Information erst einige Tage später, da ich auf einen Kurztrip unterwegs war. Was für Verkettungen dieses Ereignisses. Ein Schiff dessen Namen Concordia lateinisch „Eintracht“ bedeutet, das 13 Decks mit Namen von 13 EU-Staaten besitzt havariert an einem Freitag den 13. Januar 2012. Ein wahrhaft schwarzer Freitag. Gespannt und voller Anteilnahme verfolge ich die Rettungsaktionen und die mutigen Einsätze der Teams insbesondere der Taucher. Die Tage vergehen und immer wieder werden vermisste Personen geborgen. Viele leider tot. Am Morgen des 19.01.2012 entschloss ich mich aktiv an der Suche nach eventuell lebenden vermissten Personen zu beteiligen. Es war wie eine Eingebung  und niemand konnte mich von meinem Vorhaben abbringen.

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Schäden durch Remote Viewing?

„Es besteht gar kein Anlass zur Sorge!“, sagte die nette Frau vom XY-Institut auf die Frage, ob eine zerbrochene Stromsparlampe schädlich sei. „Wenn Sie sofort das Fenster öffnen und gut lüften, die Scherben sorgfältig zusammenkehren und in einem Schraubglas gut verschließen, ist das völlig ungefährlich.. Und was das Quecksilber angeht – nun, bei jeder Fischmahlzeit nehmen Sie da mehr zu sich!“
Am Besten natürlich ist es, so ein Ding gar nicht kaputt gehen zu lassen. Soweit der Blick in den modernen Haushalt.
Und wie sieht es mit Remote Viewing aus? Logisch, wenn man es gar nicht erst anfängt, kann auch nichts passieren. Oder? Manche Viewer behaupten allerdings, sie würden sich tierisch ärgern, hätten sie diese Erfahrung damals nicht gemacht. Allerdings geben sie auch zu, dass sich ihr Leben dann radikal änderte, so wie zum Beispiel RV-Erfolgsautor Frank Köstler. Er erklärt, dass es aber durchaus hart war, mit dem Umstand leben zu müssen, ALLES wissen zu können.
Aber das kann man wirklich nicht jedem empfehlen. Viele Leute denken ja noch, das Universum würde sich nur um sie drehen und ziehen diese Erkenntnis sogar aus hoch gelobten esoterischen Quellen.
Natürlich, wer glaubt, die Erde sei eine Scheibe, der wird da auch eines Tages vom Rand herunterfallen. Die Erkenntnis beispielsweise, dass ALLE anderen ja auch ALLES wissen können, ist für manche doch zu fundamental. Und dann gibt es ja noch die Leute, die sich darüber klar werden, wie wenig Menschen (prozentual gesehen) bisher erst Remote Viewing gelernt haben, und zwar in einer Form, die wirklich anwendbar ist.

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RV, die Matrix und altindisches Wissen

Ein vorläufiges Fazit nach 10 Jahren von Frank Köstler

Neben der Heirat meiner Frau und dem Abenteuer mit einer mittlerweile 5-köpfigen Familie plus Hund durchs Leben zu gehen, hat bloß noch Remote Viewing mein Leben so nachhaltig verändert. Völlig unbelastet und neugierig hatte ich damit begonnen (ich meine RV ;-)). Danach folgte ein total abgedrehter Trip, den ich mittlerweile über 4 Bücher geschildert habe.
Das Wertvolle daran: Es zeigt sehr gut, wie schnell man aus einer "normalen Welt", in der man sich "mittendrin" fühlt, wegkatapultier wird. Und allein die Tatsache, heute, über 10 Jahre danach, immer noch darüber zu schreiben, beweist, wie außerordentlich dieser Vorgang war.
Es gab mal so etwas wie ein "normal" genanntes Leben. Früher. Heute verbringe ich meine Zeit damit, über "so komisches Zeug", wie mein ältester Sohn das nennt, zu reden oder zu schreiben.
Das "komische Zeug" ist dabei vor allem jenes "Matrix" genannte Gebilde. Wir alle wissen es mittlerweile. Jene Art Naturgedächtnis, jener energetische Speicher, der jedes kleinste Element Gedanken birgt, in dem Bewusstsein zeitlos aufgehoben scheint.

Dabei dominiert vor allem eine duale Vorstellung von uns Menschen im "Hier", also inmitten der Welt der Objekte, und der "Matrix" dort, eine rein energetische Dimension, ereich- und erfahrbar nur über unsere Gedanken.

 

Hinter der Grundvorstellung einer Spaltung in materielle und ideelle Welt verbirgt sich wiederum jene Jahrtausende alte und schon in der Antike verbreitete Vorstellung, unsere Welt sei der stoffliche "Abdruck" anderer Dimensionen. Im christlichen Glauben wurde das Gleichnis "wie im Himmel, so auf Erden", in der hermetischen Lehre der Satz "wie oben, so unten" daraus abgeleitet.

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Gedanken zur Target-Erstellung im Remote Viewing

(Vorveröffentlichung als Auszug eines Beitrags aus dem Buch "Die Bar am Ende des Universums, 3. Anflug". Erscheint Dezember 2011)

Im Laufe meiner noch recht jungen Remote Viewer-Laufbahn übernahm ich verschiedenste Tätigkeiten, die dort anfallen. Dazu gehörte neben dem Viewen, Monitoren und Organisieren von Projekten auch häufig die Target-Erstellung für andere Viewer. Mit der Zeit begann ich mir verstärkt Gedanken dazu zu machen, inwieweit sich die Target-Erstellung auf die eigentlichen Session-Ergebnisse auswirken kann. Welche Störfaktoren treten auf, und wie können diese reduziert werden? Des Weiteren stellte sich die Frage nach Optimierungsmöglichkeiten der Target-Erstellung, welche unterstützend auf die Session-Ergebnisse wirken.

Target-Formulierungen

Der wesentliche Bestandteil eines Remote Viewing-Targets ist die Target-Formulierung ("Tasking"). Sie ist, zumindest bei zielgerichteten Projekten, essenziell um den Viewer ordnungsgemäß in die gewünschte “Zone“ zu bringen. Die Target-Formulierung spielt bei der Erstellung des Targets eine wesentlichste Rolle, da sie dem Viewer die eigentliche Aufgabenstellung während Abarbeitung des Targets liefert. Daher sollte sie möglichst durchdacht, schlüssig und konkret formuliert sein. Nachlässige bzw. widersprüchliche Formulierungen können das konkrete Session- Ziel offenbar stark behindern oder verfälschen. Die wichtigsten Störfaktoren möchte ich im Folgenden zusammen mit entsprechenden Beispielen erläutern.

Weiterlesen: Methode und Theorie 1: Tasking

Remote Viewing Training ... kann das "gut" oder "schlecht" sein?

Woran erkennt man qualitative Unterschiede?

Remote Viewing ist keine staatlich oder von Universitäten anerkannte Technik. Im freien Wirtschaftsland kann es also jeder anbieten. Deshalb kann man auch genau so vorgehen, als wolle man irgendeine andere Dienstleistung oder Ware kaufen oder verkaufen. Es gibt mehrere Arten von Anbietern:

1. Den großen Konzern. Solche Firmen liefern viele Sorten von Waren und sind so lange auf dem Markt, wie sie Verluste in der einen Sparte durch Gewinne in einer anderen Sparte ausgleichen können. Schnell wird deshalb auch mal ein Bereich verkauft, sodass man nicht mehr weiß, wer zuständig ist. Der Kunde bekommt eine Nummer.

2. Die kleinen Betriebe. Handwerksmeister und kleine Lieferanten sind so lange präsent, wie sie ordentliche Leistungen erbringen. Natürlich ist gerade hier die Wirtschaftlage mit entscheidend. Da kann ein Betrieb schnell unverschuldet schließen müssen. Wenn aber jemand über Jahrzehnte existiert, hat er wohl alles gemeistert und sich wenig unzufriedene Kunden geschaffen, denn dieser Betrieb lebt von der Weiterempfehlung.

3.Die Hit-and-Run- Anbieter. Die allermeisten Kunden erkennen sie an der übertriebenen Werbung: „Wir sind die Größten, Einzigen, schon seit 100 Jahren dabei (Gewerbeeintrag vor zwei Monaten) und wir liefern Ihnen etwas, was niemand sonst hat oder kann!" Falsche oder käufliche Titel werden vordergründig für die Werbung eingesetzt. Das kostet auch schon einmal das Dreifache.

Weiterlesen: Remote Viewing Training Qualität