Methode und Theorie

Die Erschaffung des "Neuen Menschen"

Es dauert immer etwas, bis die wirklich wichtigen Erkenntnisse an die Öfentlichkeit kommen. Jetzt hat sogar der konservative "Spiegel" einen Zukunfts-Artikel hochgeladen (Video), der genau das sagt, was wir mit Remote Viewing schon eine Weile vermuten und auch in dem Buch "Wahrscheinlich Ferien auf dem Mars" (2008) verwendet wurde: Dass es möglich sein wird, das gesamte Bewustsein eines Menschen in einen technischen Speicher einzulagern, wenn der Computer nur komplex genug ist. Das ist bald der Fall.
Ernsthafte Wissenschaftler vermuten, dass bereits unsere Enkel "ihre Gedanken hochladen" werden. "In 25 Jahren wird man soweit sein!" "Dann wird sich der Mensch neu erschaffen ... Mensch 2.0" Dann wird man eine Symbiose mit dem Computer eingehen. Manche sind deshalb auch besorgt. Was Herr Facebok dazu sagt, ist noch nicht eruiert, vielleicht so etwas wie: "Das hab ich nicht gewollt!"

http://www.spiegel.tv/#/filme/bbc-human-version-20/

http://www.bbc.co.uk/sn/tvradio/programmes/horizon/broadband/tx/singularity/

Und was hat das mit Remote Viewing zu tun? Mehr, als es in diesem Film scheinen mag. Vor ein paar Jahren gab es innerhalb eines RV-Zukunftsprojektes die Session von einer Viewerin, die für ungefähr 2030 etwas Neues "wie Videospiel" ankündigte. "Man klettert irgendwo rein, und dann kann man direkt in das Gehirn und die Vorstellungswelt anderer Leute reisen". Ja, das ist es, ganz exakt, sogar mit stimmiger Zeitangabe, wenn man dem BBC-Film trauen kann. Die Auswerter der Session dachten damals: "Was für ein Blödsinn, oder es ist methaphorisch gemeint!" Einige dachten sogar, es wäre ein Anhaltspunkt, dass Remote Viewing breite Bevölkerungsschichten erreichen könnte.
Nein, es wird technische Realität. Die Vernetzung der Gehirne mittels Transplantaten zur Schaffung eines "Kollektiven (Un-)Bewussten" hört sich vielleicht jetzt gruselig an, wird aber bestimmt mit schönen Versprechungen verkauft werden. Das ultimative Facebook!
Ohne auf Vor- oder Nachteile eingehen zu müssen kann man doch die Frage stellen, ob bestimmte Entwicklungen unbedingt durch vorpreschende Technik gemacht werden müssen, ohne Rücksicht, ob der Mensch spirituell nachziehen kann. Und ob man dann das "Internet im Kopf" auch mal abstellen kann. (Wenn man will.) Vielleicht erliegt man ja der ständigen Droge der direkten "Likes". Man kann aber auch fragen, was passiert, wenn es "shitstorms" gibt... direkt ins Gehirn...
Auf jeden Fall hat sich die allzeit kursierende Ethik-Frage der Remote Viewer "Darf man so einfach einen Menschen viewen?" dann auch erledigt.
Wem das Thema ganz neu vorkommt, sei auf alte Wissenschaftsticker verwiesen. Bereits im März, am Anfang der RV-Akademie-News, wurde dieser Forschungsaspekt in den Blickwinkel gerückt: http://www.rv-akademie.com/index.php/news/314-qdenk-kappeq-verhilft-zu-uebersinnlichen-faehigkeiten