Kolumne

 

24.03.2020 – Dienstag

Wie etablieren sich denn nun die von uns wahrgenommenen Auswirkungen in unserer Lebenswirklichkeit?

Die Konflikte zwischen den natürlichen Abläufen und der immer komplexer werdenden „virtuellen“ Wirklichkeit treiben auf ein energetisches Ungleichgewicht zu.

Legen wir die nicht-aristotelische-Logik an, werden aus einer Vielzahl von kleinen Unstimmigkeiten, die wir nicht bemerken immer größere Unstimmigkeiten, die sich erst in kleinen Erschütterungen bemerkbar machen, wie beispielweise Liquiditätsengpässe bei der Deutschen Bank, oder ungewöhnliche politische Entscheidungen wie beispielweise die Pkw-Maut für Deutschland.

Größere Erschütterungen sind dann beispielweise große Probleme bei der Umsetzung der „Energiewende“, CO2-Steuern, Greta und ihre springenden Freunde usw. und dies dann auch noch in den unterschiedlichen Ausprägungen weltweit, denken wir an die Geldpolitik von FED und EZB.

Mit den herkömmlichen und für funktionsfähig gehaltenen Werkzeugen funktioniert die Eindämmung der in die (vermeintlich) falsche Richtung laufende Entwicklung nicht mehr.  

Die Administratoren (Politiker und Funktionseliten) des Systems kommen immer mehr in Bedrängnis und können ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen und die erwarteten Ergebnisse liefern. Das gesamte System scheint aus dem Ruder zu laufen.

Dann hilft nur noch der Notfallknopf. Der Notfall wird ausgerufen.

Soweit zu den systemischen Zusammenhängen.

Natürlich kann man den Menschen, die dazu beitragen den Funktionseliten und anderen Profiteuren die Macht zu sichern nicht sagen, dass man das System an die Wand gefahren hat.

Eine Ursache muss her.

Ein weltweites Versagen der Administratoren muss zwangläufig eine weltweit wirkende Ursache haben, den C-Virus.

Wie dieser Virus letztlich zum Ausbruch gebracht wurde ist zweitrangig. Er muss als Tarnung für das systemische Versagen eines Finanz- und Wirtschaftssystems gelten. Die daraus resultierenden Maßnahmen müssen global und hart sein, damit diese glaubwürdig sind.

Das neu zu installierende System bzw. das „gerettete“ System braucht unbedingt ein Update, sonst fliegt der Schwindel auf. Ein solches Update war die „soziale Marktwirtschaft“.

Die Herren Otte und Krall, die jetzt durch die Medien tingeln haben das Heilsversprechen die liberale Wirtschaft in der Tasche, eine neoliberalistische Finanz- und Wirtschaftsideologie mit der Kernbotschaft: „die soziale Marktwirtschaft hat versagt, die freien Märkte werden es besser machen!“.

Es wird postuliert, dass eine „Planwirtschaft“ den Gesetzen des „Marktes“ nicht entspricht und deshalb scheitern MUSS, hier werden die sogenannten „Gesetze des Marktes“ als Naturgesetzte suggeriert.

Was sind aber die Gesetze des Marktes? Gibt es solche Gesetze überhaupt?

Sind die Rechtswissenschaften, die Finanzwissenschaften, die Wirtschaftswissenschaften oder die Gesellschaftswissenschaften denn wirklich Wissenschaften? Diese Frage sollte in der aktuellen Situation gestellt werden.

Wenn diese Wissenschaften wirklich Wissenschaften im Sinne der Naturwissenschaften sind (Gesetze des Marktes), sollten diese Gesetze überall im Universum wirken. Das tun Sie nicht, beispielsweise wirken sie nicht auf dem Mond. Warum nicht? Wie Marx so treffend feststellte, „weil es auf dem Mond keinen Markt gibt.“

Zur Erläuterung: Naturgesetze wirken universell, auch auf dem Mond. Wirken sie nur in besonderen, individuell geschaffenen Situationen, wie beispielweise einer Ökonomie, die nach selbst definierten Regeln funktioniert, sind es keine Naturgesetze, sondern sie bereits beschreiben Regeln.

  

Was sind diese „Wissenschaften“ denn dann?

Meine Antwort darauf lautet: Diese „sogenannten“ Wissenschaften sind lediglich Regelungen, die durchaus komplex sein können, so komplex, dass nur noch KI-Systeme damit umgehen können. Das gilt für alle dieser sogenannten „normativen Wissenschaften“.

Regelungen oder Regeln geben sich die Menschen selbst, um „Ordnung“ in einer Zivilisation zu etablieren. Diese Regeln können auch als „Gesetzte“, allerdings eben nur in einem normativen Rahmen wirken. Geben sich Menschen „Gesetze“ die den natürlichen Entwicklungsgesetzen entgegenwirken, kommt es zu einem Konflikt oder auch zu einem Crash.

Steuern wir auf einen Weltkrieg zu?

Einen Weltkrieg zu entfesseln ist einfach zu gefährlich, hier könnte wirklich was aus dem Ruder laufen. Besser ist es die Angst so in die Köpfe der Menschen zu pflanzen, damit sie glauben, dass die Situation gefährlich ist, das ist ausreichend.

Ich erinnere mich an eine Szene aus dem Känguru-Zyklus: Das Känguru spaziert durch Berlin und fragt sich, wie die Überwachung mittels der vielen Kameras, die im öffentlichen Bereich in Berlin stationiert, sind funktioniert. Glücklicherweise begegnet dem Känguru ein Fachmann, der in diesem Bereich arbeitet. Dieser Mitarbeiter ist sehr auskunftsfreudig und zeigt dem Känguru auch die zentrale technische Überwachungsstelle, einen großen Raum mit vielen Bildschirmen und Computern. Das Känguru stellt fest, dass der Raum dunkel ist, die Technik abgeschaltet und auf allen Möbeln und Geräten eine dicke Staubschicht liegt. Es fragt den Mitarbeiter, der sich zwischenzeitlich als Hausmeister zu erkennen gab, warum denn hier kein reger Überwachungsbetrieb läuft. Der Hausmeister erklärt dazu, dass der Betrieb schon lange eingestellt ist, aus Kostengründen. Das Känguru bemerkt dazu, dass dann ja auch dann die große Anzahl von Kameras völlig nutzlos ist, worauf der Hausmeister meint, dass die Kameras eine wichtige Funktion erfüllen, sie vermitteln den Eindruck der Überwachung und dass reiche völlig aus, um die damit verbundene Angst vor Entdeckung beim Volk zu erhalten.

Wie bereits beschrieben kann man das gesellschaftliche Leben als einen Prozess betrachten, allerdings als einen nicht-trivialen Prozess mit viel Potential an Eigendynamik. Um diese Eigendynamik einzudämmen muss sehr viel Angst und strenge Verbote erlassen werden. Der Nachteil ist, dass der Druck damit nicht beseitigt, sondern nur unterdrückt wird.

Nimmt man jetzt den Deckel vom Topf, kommt es wahrscheinlich zu einer durch die „Machthaber“ nicht mehr zu kontrollierender Situation. Das gesamte System befindet sich in einem sogenannten Dilemma.

Für die „Volksvertreter“ stellt sich folgende Situation dar: Eine Rückkehr zur „Normalität“, im Sinne „Es wird alles wie vorher“ ist nicht möglich.

Die aktuell wirkenden Maßnahmen in alle Ewigkeit oder zumindest für eine lange Zeit aufrecht zu erhalten ist ebenfalls nicht möglich, da der gesellschaftliche und ökonomische Druck zu groß wird und der Finanzsektor wird ebenfalls damit kaum einverstanden sein.

Nimmt man den Deckel vom Topf, droht der Druck alle Beteiligten wegzufegen.

Das „energetische Gleichgewicht“, wie ich diese Situation bezeichnen möchte, auf allen Ebenen, gesellschaftlich, politisch, ökonomisch, zivilisatorisch, ethisch- moralisch und auch menschlich („halten Sie Distanz zu ihren Mitmenschen“) ist gestört und bewegt sich auf einen Ausgleich zu.

Wir haben es hier mit einem massiven Problem zu tun, der Virus ist im Betriebssystem und hat es total verseucht.

Wir haben es in der Hand das Betriebssystem zu bereinigen, machen wir das Beste daraus!

Bleiben Sie gesund!

Bis morgen.

RR