Leserbriefe
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Ein persönlicher Bericht vom Seminar in Nordfriesland

Sei gegrüßt, geneigter Leser. Ich möchte von meinen Abenteuern - bis, mit und durch Remote Viewing berichten. Neugierig? Here we go... (Ich weiß, ich schreibe etwas speziell.)

Als ich 2018 mit Meditation anfing, geschah dies dadurch, dass ich annehmen musste, dass es weitaus mehr auf sich hat zu SEIN und ein Bewusstsein zu haben, als mir bisher klar war. Beifällig bemerkt, ich gehörte zu denjenigen, die den "Eso-Kram", Religionen/ die Verehrung von Gottheiten und auch alte traditionelle Lehren, wie z.B. Yoga als nicht die Themen ansahen, die mein Leben bewegen könnten. Dann stolperte ich allerdings über Dokumentationen, Bücher und Erlebnisse, die mich eines Besseren belehren sollten. Remote Viewing begegnete mir als Begriff zuerst durch Dr. Steven Greer, auf den ich hier nicht mehr eingehen möchte als in der Weise, dass er es im Kontext von einerseits Bewusstseinsentwicklung (durch langjährige, intensive Meditation) als sogenanntes "Siddhi" erwähnte (entwickelt sich also vollständig selbst und ist nur eines von vielen Siddhis- zBsp. Telekinese gehört auch dazu) und andererseits im Rahmen des Gebrauchs durch das US-Militär in den 70ern ff.

Mir geschahen wirklich eindrückliche Dinge durch die intensiven Meditationsrituale, die ich eingeleitet hatte, so dass ich mir (bis zum heutigen Tage) unzählige Texte durchlese und Dokumentationen anschaue, die mit RV, Bewusstseinsentwicklung, Quantenphysik und Philosophie zu tun haben. Kurzum: irgendwo in dieser Zeit drang das Wissen in jede meiner Zellen ein, dass ich hier über etwas gestolpert war, das mich bereits unwiederbringlich zu verändern begann. Und das war auch gut so.

Im September 2019 sah ich dann, dass M. Jelinski einen Vortrag über Remote Viewing in meinem Wohnort halten würde. Allein die Begegnung mit Gleichgesinnten, die plötzlich Dinge ganz selbstverständlich aussprachen, die ich vorher noch nie aus irgendeinem Mund in Echtzeit vernommen hatte, aber selbst bis Oberkante Unterlippe vollgestopft war, war es mir wert diesen Schritt getätigt zu haben. Was sich dann inhaltlich transportierte (plus die souverän-witzige Art von M. Jelinski daselbst) lies mich dort weitere Bücher von ihm mitnehmen und ich wusste: Das muss ich lernen. Und: Bei ihm bin ich richtig.

Im November 2019 war ich dann tatsächlich in der Akademie bei Husum zu meinem ersten Blockseminar. Was soll ich sagen: tolle Umgebung, tolle Gastgeber, tolle Unterbringung, spitzenmäßige Betreuung. Warum? Weil wir nicht mit 10 Mann+ im Seminar saßen, sondern 2 Schüler die ganze Aufmerksamkeit des Ausbilders bekamen. Kein Runterrattern von stumpfen Vorgehensplänen, sondern erstmal sensibilisieren, warum die Schützlinge da sind und wer sie sind. RV ist für jeden anders im Erleben. Was wissen sie schon, welche Vorerfahrungen gibt es etc. Auch die Erwartungshaltungen sind wichtig.

Soooohoooo ... langer Buchstabenreihen kurzer Sinn: Am zweiten Tag war es dann soweit. Ich war nach meiner 3.Session (bzw. nach Öffnen des Targetumschlages) so ergriffen, geflasht, BEWUSST!!, dass es hier um etwas geht, das so GROSS ist...so gross, dass man erstmal (oder ich), ob dieses Landslide-Downloads, zwei Tränchen verdrückte. Sprachlos. Ich. War ... vorkommt. Nicht. Oft.

Was war passiert? (Achtung!!!!! Target-Spoiler!!!! Nicht weiterlesen, wenn du auch noch hierhin kommst; zumindest gib das Target an, wenn du Sessions in der Akademie lernst. Obwohl – es soll noch andere beeindruckende Targets geben, aber ich hatte nunmal dieses und es kommt ja auch schon in Büchern vor.)

Dass ich Blätter beschriften sollte, war mir schon vor dem Kurs klar. Als Manfred (man duzt sich unter Remote Viewern) mir mitten in der Session aber sagte, ich solle den Stift hinlegen, die Arme ausstrecken und mal zu "schieben" anfangen (ich schrieb die Empfindung "weich" auf), die Dimension nach oben erfühlen (ich stand auf, weiß der Geier warum- es passierte eben; war halt direkt am Target, ohne dass ich es wusste), dasselbe nach links (außerhalb des Tisches) und rechts (außerhalb des Tisches; dann ging es um eine "gefühlte Kante, etwas in die Tiefe weg von mir und wieder etwas weiter nach rechts") und das tastende Fühlen-Wischen zum Ergebnis "in eine Richtung glatt, in die andere irgendwie wie gegen den Strich" kam, war das als Aktion schon neu. Und führte eben zum große-Augen-Moment bei der Öffnung des Umschlages. Ich(oder eben etwas von mir während der Session) "stand" vor einem aus dem Wasser (nach rechts) springenden Orca (Bauch zu mir) und plötzlich waren alle Angaben klar. Bei dem Ding mit der "Kante und weiter", befand ich mich auf der Höhe der Flosse. Ich hatte die ganze Zeit die Dimensionen an der Unterseite des Orca´s erforscht und stieß rechts eben auf die Flosse. Die Haut von Orcas ist wie die von Haien. Glatt in die eine, rau in die andere Richtung....

Kannst Du, lieber Leser, verstehen, was ich meine? Wenn das nicht krasser ist, als alles bisher Erlebte und Erlernte im Leben, dann weiß ich auch nicht weiter.

Der Newsflash hierzu ist, dass das nichts Außergewöhnliches darstellt. Remote Viewing besteht aus einem Teil von Dir, der eben gerade "vor Ort" ist. Woanders. Wann anders. Und das ist auch der Grund, warum ich empfehle, einen Trainer zu haben, der dich mit Fingerspitzengefühl für Deine Person und Deine persönliche Session anlernt, aber auch auf Dich aufpasst. Bilokation ist keine Hexerei und erst recht keine Einbildung, das weiß ich jetzt. Ein Monitor (die Zweitperson in der Session; essentieller Bestandteil der Praktis) holt das Maximalste an Infos aus dir raus, erkennt aber auch, wenn du Hilfe brauchst.

Daher habe ich nach Abschluss des ersten Seminarblockes, aus Respekt vor dem Ganzen, erst einmal mein Okular in die Bücher genagelt. Das empfehle ich jedem, der die Methode ernsthaft maximal für sich erschließen möchte. Besonders wenn man, wie es mir eben ergeht, keine lokal nahen Remote Viewer in gleicher oder besserer Entwicklungsklasse im Dunstkreis hat. Da heißt es alleine üben. Suboptimal und viel mehr Übungsaufwand als zu zweit o.ä. Aber es geht eben auch um das Verdauen von gewissen Facts, die vllt nicht jedem Wald- und Wieseneinheimischen locker in das Weltbild zu puzzeln sind. Ich erkannte: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Und das ist die -> Redpill, die es zu schlucken gilt. Aber, da ich meine Ladyballs immer im Nahgepäck mit rumschleppe, stürze ich mich da kopfüber und mit Anlauf rein. Tu Du es auch. Ernsthaft. Ich fand, dass RV und Co das naturgewaltigste ist, was ich in meinem Leben an Persönlichkeitsentwicklung gewagt habe. Und ich bin so froh darum. Do it. Seriously.

Wie geht es weiter? Nun, ich schreibe diese Zeilen direkt nach meinem 2. Seminarblock. Bin ich immer noch so geflasht?

RV hat die Anziehungskraft eines Schwarzen Loches und ich würde lieber bald als später den dritten Block antreten. Es ist unfassbar und doch so normal (jedenfalls für Manfred und die schon fertigen Absolventen, liest man), was für Informationen akquiriert werden können. Ich werde das was ich bis jetzt kann, sicher auch beruflich üben, denn Diagnosestellungen bei körperlichen Beschwerden sind machbar.

Aber, wie Du sicher schon entnehmen kannst: Erstmal wieder Lesen und Lernen aus dem Lehrmaterial (welches man im Kurs, passend zum Entwicklungsstand, ausgehändigt bekommt). Vllt schreibe ich in ein paar Monaten dann einen weiteren Zwischenstand.

Als abschließende Wegzehrung für Dich hinterlasse ich folgenden Poesiealbumeintrag:

Wenn deine Augen offen sind, dein Herz am rechten Fleck, dir schon länger schwant, dass alles anders ist, dann lerne RV. Optimalerweise mit einem erfahrenen Trainer und wenn ich da jemand nennen müsste ... hm ... grübel ... lol. Na, is doch klar. Ort, Leute, Technik, Didaktik, Herzlichkeit mit Prädikat wertvoll versehen. Auf nach Husum.

Liebe Grüße,

Tani