Forschung und Praxis

Aktiengeschäfte und Remote Viewing
von Mike Bartel

Es ist schon erstaunlich, wofür man Remote Viewing alles nutzen kann. Stellen Sie sich vor, Sie hätten in eine Aktie investiert. Diese Aktie entwickelt sich das gesamte Jahr 2012 positiv. Sie steigt stetig und die zwischenzeitlichen Kursschwankungen lösen immer wieder den Gedanken an einen Verkauf bzw. an eine Gewinnmitnahme aus. So geschehen mit der Aktie Suess Microtec (WKN A1K023). Der Chart für das Jahr 2012 kann aus dem Bild 1 entnommen werden.

 

Remote Viewing Aktienkurse


Bild 1: Kursverlauf der Aktie Suess Microtec von Januar bis Mai 2012
(Quelle: www.cortalconsors.de)

Betrachten wir zuerst bitte den Zeitraum von Januar bis Ende März. Die Wertentwicklung ist wirklich erstaunlich und hinterlässt ein leichtes Grinsen in meinem Gesicht. Immerhin bin ich ausreichend lange investiert. Wann aber ist der geeignete Zeitpunkt, um auszusteigen? Zu früh bedeutet, Geld zu „verschenken“, wobei ein zu spätes Agieren Verlust generieren kann. Genau vor dieser Frage stand ich im Monat März dieses Jahres. Nach einer kurzen Korrektur am Anfang des Monats März war der Aufwärtstrend wieder intakt. Erschwert wurde meine Entscheidung durch die Tatsache, dass ich für den Zeitraum vom 6.4. bis 16.4. (grüne Fläche in Bild 1) meinen verdienten Urlaub geplant hatte. Für diese Zeit wollte ich gern den gesamten Alltag hinter mir lassen um mich um nichts weiter zu kümmern, als um meine Erholung. Was tun?

Ich entschied mich, mittels Remote Viewing den weiteren Kursverlauf der Aktie abzuchecken. Frühere Projekte auf die Entwicklung des DAX waren bereits Erfolg versprechend verlaufen. Also beschloss ich, ein Zeitfenster vom 28.03.2012 bis zum 30.04.2012 viewen zu lassen. (mit roten Linien markierter Zeitraum in Bild 1) Sie werden jetzt fragen, warum ich bis Ende des Monats April viewen ließ, wenn mein Urlaub bereits am 16.04.2012 endete. Die Frage ist einfach zu beantworten. Die Möglichkeit einer kurzfristigen Kurskorrektur mit anschließender „Erholung“ und Fortsetzung des positiven Trends wollte ich nicht außer Acht lassen. Fassen wir also zusammen.

Beginn Session:   28.03.2012
Beginn Urlaub:   06.04.2012
Zeit für Entscheidung:   eine Woche
Ende des Betrachtungszeitraumes: 30.04.2012

Das primäre Ziel für mich war eindeutig die Absicherung des noch nicht realisierten Gewinnes oder anders ausgedrückt: Der Viewer muss bestimmen, ob ein Verkauf der Aktie vor Antritt meines Urlaubs sinnvoll ist. Um eine kurzfristige Kurskorrektur mit anschließender Werterholung auszuschließen, ist eine weitere Wertebestimmung zu einem späteren Zeitpunkt (30.04.2012) notwendig. Somit ist die Aufgabenstellung klar definiert und ich formulierte das Target.  
Der Aktienwert am 28.03.2012 dient als Referenz und betrug genau 10,81€.

Für den gesuchten Aktienwert am 30.04.2012 erstelle ich jeweils eine Verknüpfung nach dem folgenden Muster:

1. Wert der Aktie am 30.04.2012 >= 10,81€

Verknüpfung:

Handeln vor Urlaubsbeginn:


schwimmender BlauwalRemote Viewing Aktienkurse Blauwal


nicht notwendig

Die Welt der Wale, Orcas und Delphine
© Gerd Wolf - Fotolia.com


2. Wert der Aktie am 30.04.2012 < 10,81€

Verknüpfung:

Handeln vor Urlaubsbeginn:

Remote Viewing Aktienkurse Explosion
Bild einer Explosion mit einem riesigen Feuerball und Staubpilz


notwendig

Modern Nuclear Explosion
© James Thew - Fotolia.com

Wer aber viewt für mich diese Session? In der Regel arbeite ich mit einem festen Personenkreis. Zu diesem Zeitpunkt allerdings erhielt ich eine Empfehlung von der RV-Akademie betreffend einer jungen Viewerin und entschloss mich aus reinem Bauchgefühl, diese zu testen um festzustellen, ob wir persönlich harmonieren. Gegenseitige Harmonie und Vertrauen sind eine gute Basis für gelungene RV-Sessions.  Als zusätzliche Option hatte ich ja immer noch mein erfahrenes Team und genügend Zeit, um eine Wiederholung der Session durchzuführen.

Die Session beginnt wie oben beschrieben am 28.03.2012 um 19.50 Uhr. Mein Gegenüber wirkt aufgeregt und ich versuche ein wenig den Erfolgsdruck heraus zu nehmen. Kristina ist bereits nach der Übergabe der Koordinaten „on“. Sie beschreibt zu Beginn der Session bereits beide Verknüpfungen.

Seite 1 / Stufe 1:

A1:
- pulvrig
- Weite
- beige
- heiß

- windig

A2:
- Bewegung
- Natur
- hell
- irgendwas Kühles
AOL: Wasser
- Schwung

A3:
- Geschwindigkeit
- graublau
- Bewegung in Ruhe
- draußen


Besser kann man die beiden Verknüpfungen kaum in der Stufe 1 beschreiben. Ich bin angenehm überrascht und lasse die Viewerin gewähren. Kristina ist von den Wahrnehmungen hin und her gerissen. Kein Wunder bei diesen gegensätzlichen Verknüpfungen.

 

Bereits bei der Wiederholung der Stufe 1 vertieften sich die Eindrücke. Aber sehen Sie selbst.

 

Seite 2 / Stufe 1:

A1:
- sanfte Bewegung
- blau
- Kopf streicheln

- anfassen

A2:
- schnell
- in Bewegung
- irgendetwas künstliches
- blau
- hoch runter

A3:
- warm
- beige braun
- große Wärme
- ausstrahlen



Bei genauem Betrachten der ersten Verknüpfung werden Sie feststellen, dass Delfine ebenfalls auf dem Bild zu sehen sind. Wen die Viewerin nun aber streicheln wollte bleibt ungeklärt. J

Fazit für mich als Monitor: Die Verknüpfungen haben voll gegriffen und ich kann gelassen die weiteren Stufen des Protokolls abarbeiten lassen. Die einzig interessante Frage für mich kann ich erst in der Stufe 6 per Timeline klären.

Gestatten Sie mir also einen Sprung im Protokoll und schauen wir uns einen kurzen Auszug aus der Stufe 6 an. Ich lasse die Viewerin eine Timeline zeichnen und zwei Zeitpunkte horizontal darauf platzieren.

Eine kleine Gemeinheit musste ich allerdings anwenden um sicher zu stellen, das die Viewerin ihre Eindrücke tatsächlich zu meiner gewünschten Zeit (t2 = 30.04.12) wiedergibt.

Fake

o------------------------------------------------------------o
t1                                                          t2

(ohne Verknüpfung)              (verknüpft mit dem 30.04.12)


Zeitpunkt t1 war also ein Fake. Auch hier wurde ich wieder positiv überrascht, denn die Viewerin identifizierte tatsächlich den Zeitpunkt t2 als wichtig. So blieb nur noch zu klären, welche Verknüpfung zum Zeitpunkt t2 vorherrschend ist. Die Viewerin gab folgende Eindrücke wieder:

- rot, gelb, alles grell, intensiv …

 

Ich denke, Sie erkennen selbst, welche Verknüpfung beschrieben wurde. Zum Zeitpunkt des 30.4.2012 (t2) entsprechen die vorherrschenden Eindrücke der Verknüpfung mit der Explosion. Von einem Blauwal ist absolut nichts mehr wahrnehmbar.

Meine Frage scheint beantwortet. So lasse ich die Session beenden und diskutiere im Anschluss das Target. Eine Verifizierung ist zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht möglich. Allerdings habe ich entsprechend des Ergebnisses der Session gehandelt. Die Aktienposition wurde am 03.04.2012 veräußert.

Zufrieden habe ich dann am 6.4.2012 meinen Urlaub angetreten. Natürlich stellte mein Ego das Sessionergebnis in Frage. Ich kontrollierte täglich im Internet den Kursverlauf. In Bild 2 habe ich den untersuchten Zeitraum noch einmal selektiert. Die grün markierte Fläche entspricht der Zeit meines Urlaubes.

 

Remote Viewing Aktienkurse Abwesenheit

 

 

Bild 2: Wertentwicklung der Aktie Suess Microtec in der Zeit vom 28.3.-30.4.12
(Quelle: www.cortalconsors.de)

 

 

 

 

 


Sie können aus dem Bild 2 sehr schön die negative Kursentwicklung ab dem ca. 10.4.12 erkennen. Mit jedem weiteren Tag erfuhr diese Aktie tendenziell einen weiteren Kursverlust.

Fazit:
Die Viewerin hat prima gearbeitet und ich konnte meinen Gewinn realisieren.  Zufriedenheit breitet sich in mir aus, ein entspanntes Grinsen überzieht mein Gesicht und ich schlürfe genüsslich den wohlverdienten Caipirinha.

Remote Viewing Aktienkurse Caipirinha

© M. Bartel

 

Die endgültige Verifizierung fand allerdings erst nach dem 30.04.2012 statt. (siehe Bild 2) Die Viewerin hat tatsächlich richtig geviewt und ich bedanke mich nochmals bei ihr. Der Aktienwert am 30.4.12 entsprach genau 10,5€. Zugegeben ist die Differenz von 0,31€ nicht weltbewegend. Aber wenn ich Ihnen den heutigen Wert der Aktie von 9,512€ (Stand 11.5.12, 11 Uhr) mitteile unterstreicht das noch einmal die Qualität des Sessionergebnisses. Das ich die Aktie im Optimum verkaufen konnte, schreibe ich dem Glück des Tüchtigen zu. Die Tendenz der Wertentwicklung wurde allerdings eineindeutig richtig von der Viewerin wiedergegeben.

Kritiker können nun immer noch bemerken, wir hätten bei einer Chance von 50:50 gut geraten. Wenn es so sein soll, dann rate ich lieber mit einem kurzen Blick in die Karten.

In der Zwischenzeit bis heute habe ich weitere erfolgreiche Sessions mit Kristina durchgeführt. Ihre Sensibilität in den Targets beeindruckt mich immer wieder.

 

Natürlich dreht sich der Vieweralltag nicht nur um Börsentargets. Mehr dazu gibt es in Erfurt beim diesjährigen 9. Treffen unabhängiger Remote Viewer im deutschsprachigen Raum vom 26.-28.5. (www.sinnestraum.de) zu berichten.

An dieser Stelle bleibt mir  nur zu sagen: „Danke RV-Akademie!“ Wir brauchen mehr solcher gut ausgebildeten Viewer.