Forschung und Praxis

Geld verdienen mit RV

Eine Analyse der Gegebenheiten, aus dem Buch: Die Bar am Ende des Universums

Einige Remote Viewer in den USA bieten schon seit vielen Jahren an, für eine bestimmte Entlohnung eine Session zu machen. Für den Interessenten ist dies eine klare Ansage: man beauftragt eine Person, die sich durch bekannte Leistungen vorher legitimiert hat, mit einer Aufgabe. Im Grunde eine optimale Konstellation: der „Arbeitnehmer“ bietet sich an, der „Auftraggeber“ übermittelt die Aufgabe an eine bestimmte Person und bezahlt die Leistung.

Es ist eine Situation, wie wir sie aus Landarztpraxen kennen: der Viewer lernt den Patienten etwas näher kennen, kann deshalb seine Daten auch besser einordnen und persönlicheren Rat geben. Die Nachteile liegen offen zutage: die beim Remote Viewing geforderte „Blindheit“ des Viewers wird oft durchbrochen und: Der Dienstleister hat auch ein „Wartezimmer“.

Den ersten Punkt kann man mit einer Arbeitsgemeinschaft (anderer Viewer, Lebenspartner) lösen, die Umgehung des „Wartezimmers“ bekommt man durch monetäre Eingriffe.
Da diese Konstellation seit Jahrzehnten offenbar funktioniert und der Viewer auch freiwillig dabei ist, kann man hier kaum Einwendungen machen, außer dass die Möglichkeit der Verfälschung gegeben ist, die Reihenfolge ungerecht ist und der Viewer meist nur eine Facette der Möglichkeiten liefern kann. (Natürlich könnte ein Viewer blind und solo mehrere Sessions auf ein Target machen, ohne sich zwischenzeitlich über die Aufgabe zu informieren, aber das würde ja Mehrkosten verursachen …)

Optimaler wäre demgemäß ein Verbund von Viewern, sodass allein durch die Anzahl der „Beschäftigten“ eine längere Warteschlange vermieden wird und innerhalb kurzer Zeit auch mehrere Ansätze bzw. verschiedene Viewer zum Tragen kommen können.

Wie kommt man zu einem solchen Verbund?

1. Man gründet eine Firma und stellt Viewer zu einem festen Gehalt an.

2. Man gründet eine Genossenschaft und legt Konten für jeden Viewer ein, von denen jeweils ein Betrag für die Verwaltung abgezogen wird.

3. Man bildet eine Gruppe mit allseits einsehbaren Kontaktlisten und Konditionen (Internetpräsenz) und leitet jeweils „überschüssige“ Aufträge weiter.

Natürlich kann man das Ganze auch, wie schon in vergangenen Zeiten, solo durchführen. dann benötigt man aber eine Hilfskraft, die sich mindestens auf das Eintüten von Targets versteht und, logisch, die Auftragsannahme durchführt. Die Qualität der Informationen ist jedoch von der Einsatz bereitschaft dieses einen Viewers abhängig, und zwar bevor er das Target einmal zu Gesicht bekommen hat.