Forschung und Praxis

All you need is love

ein Sessionbericht von Andreas Meyer

Seit alters her gibt es ein Thema, das die Menschheit in Atem hält. Gedichte wurden geschrieben, Epen verfasst. Gelehrte und Philosophen ließen sich über sie aus. Kriege wurden geführt, und manch einer schrieb ihr gar mystische Kräfte zu:  Die Liebe.
Die Frage damals ist dieselbe wie heute: Was ist Liebe? Ein Hirngespinst? Reine Phantasie? Produkt hormoneller Stoffwechselprozesse? Oder schlichtweg eine romantische Verklärung der Triebhaftigkeit, um den Evolutionsprozess zu sichern? Warum denn nicht mal die Matrix fragen, denkt sich da ein Remote Viewer.
Gesagt getan, und siehe da: Ziemlich schnell ging es um einen Prozess/ Verlauf oder „Plan“, der „keine Grenzen hat“, „unbewusst“ und auf „nahezu vorderster Optimierungsstufe“ läuft und „nicht zu kippen ist“. Ein „Ergebnis Milliarden kleinster Ereignisse“ für die „keine einzelne Person verantwortlich ist“, da es „natürlich entstand“ und das „kein Mensch aufhalten will“, da es ja „keinem weh tut“, es „jeder kriegen kann“, weil schließlich „genug für alle da ist“. „Wie ein Fluss durchs Land“ läuft das. Stabil und stetig „kein Sprung darin“. So „sicher wie Himmelsmechanik“ oder  „wie ein improvisiertes Musikstück höchster Harmonie“, in dem „jeder zum Konzert beiträgt“ und das „keinen Dirigenten“ hat . An dieser Stelle sei dem Viewer für die außerordentlich treffende und wunderschöne Beschreibung gedankt.
Doch was hat nun der Mensch damit zu tun? Auch diese Frage wurde schnell beantwortet.  Nicht viel. Wir sind natürlich „Teil davon“, wenn auch „unbedeutend“. „Gebraucht werden wir dafür nicht“. Wie „arrogant“ dies anzunehmen, obwohl „es schön ist, dass wir dabei sind“.

Also so ist das nun mit der Liebe, sagt die Matrix.

Unsicherheiten bei der Familienplanung

von Mike Bartel

Viele von uns haben sich bei der Familienplanung vielleicht schon einmal gefragt, wird es ein Kind oder vielleicht zwei?  Wird es ein Mädchen oder ein Junge?

So auch in  meinem Bekanntenkreis im Jahr 2010. Dem Wunsch nach einem Kind folgte der obligatorische Akt ... des Ganges zum Arzt um die Empfängnis zu bestätigen. Die nicht zu 100 Prozent befriedigende Nachricht lautete: schwanger ja, Anzahl der zu erwartenden Kinder eventuell zwei. Nun gut, der Wunsch auf Nachwuchs beschränkte  sich in diesem Fall auf ein weiteres Kind. Was tun, um sich Gewissheit zu verschaffen? Es schadet ja nichts, wenn man einen Remote Viewer im Bekanntenkreis hat.

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RV auf dem Arbeitsamt? Wie denken Sie darüber?

Remote Viewing in der Berufsberatung? Durchaus denkbar. Aber so weit sind wir noch lange nicht. Was sich in dieser Hinsicht zurzeit abspielt, kommt aus einzelner privater Initiative.

Die meisten Leute, die sich zu einem Training meldeten, hatten bereits einen Beruf, standen mit beiden Beinen im Leben und beschäftigten sich oft mit dem Problem, eigentlich zu viel in ihrem Leben realisieren zu wollen. Ihre Interessen lagen eher im Bereich der noch nicht gelösten ganz großen „Rätsel der Menschheit“. Sie wissen, was ich meine.

Natürlich werden von diesen Leuten auch sog. Optimums gemacht, Einblicke in die weitere optimale Lebensentwicklung. Die Fragen, die hier auftauchen, heißen aber eher: Was soll ich aus vielen Angeboten wählen? Was soll ich NICHT machen? Oder es wurden Mittel und Wege gesucht, in bereits bestehenden Tätigkeitsbereichen effektiver zu arbeiten. Oder wie man Remote Viewing dabei einbinden könnte, zum Beispiel in der eigenen Beratung anderer Leute. Darunter fallen nicht nur Heilpraktiker (ziemlich oft!) sondern auch Leute, die generelles Lebens-Coaching machen bis hin zu Firmenberatern.

Echte berufliche Anfragen wurden eher von außen herangetragen: Was soll ich werden? Was liegt mir, was bringt Geld?

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Die verschwundene Moped-Betriebserlaubnis

ein Viewererlebnis von Ralf Paulsen

BetriebserlaubnisVor einiger Zeit suchte ich verzweifelt die Betriebserlaubniss für meinen 50er Roller. Das Wetter wurde wieder schön und lud zum Zweiradfahren ein. Dummerweise fand ich die dazu nötige Betriebserlaubniss nicht wieder. Nach zahlreichen vergeblichen Suchdurchgängen kam mir die Idee, die Matrix danach zu fragen. Wenn jemand weiß, wo sich die ABE befindet, dann die Matrix. Glücklicherweise war bei Manfred einige Tage später ein kleines RV Treffen, so dass ich Viewer  für dieses Vorhaben zur Verfügung hatte. Als Targetformulierung schrieb ich folgendes: „Die Allgemeine Betriebserlaubniss für den Piaggio Roller TPH 50 mit der Fahrzeug. Ident. Nr. XXXX XXXX im Besitz von Ralf Paulsen, wohnhaft in Musterstadt. Bestimme ihren Aufenthaltsort.“ Dazu kamen die üblichen Koordinaten. Um es vorweg zu nehmen, die ABE ist ein kleines, zusammengefaltetes, hellgrünes Stück Papier. Maximale Größe DIN A5.

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Geld verdienen mit RV

Eine Analyse der Gegebenheiten, aus dem Buch: Die Bar am Ende des Universums

Einige Remote Viewer in den USA bieten schon seit vielen Jahren an, für eine bestimmte Entlohnung eine Session zu machen. Für den Interessenten ist dies eine klare Ansage: man beauftragt eine Person, die sich durch bekannte Leistungen vorher legitimiert hat, mit einer Aufgabe. Im Grunde eine optimale Konstellation: der „Arbeitnehmer“ bietet sich an, der „Auftraggeber“ übermittelt die Aufgabe an eine bestimmte Person und bezahlt die Leistung.

Es ist eine Situation, wie wir sie aus Landarztpraxen kennen: der Viewer lernt den Patienten etwas näher kennen, kann deshalb seine Daten auch besser einordnen und persönlicheren Rat geben. Die Nachteile liegen offen zutage: die beim Remote Viewing geforderte „Blindheit“ des Viewers wird oft durchbrochen und: Der Dienstleister hat auch ein „Wartezimmer“.

Den ersten Punkt kann man mit einer Arbeitsgemeinschaft (anderer Viewer, Lebenspartner) lösen, die Umgehung des „Wartezimmers“ bekommt man durch monetäre Eingriffe.
Da diese Konstellation seit Jahrzehnten offenbar funktioniert und der Viewer auch freiwillig dabei ist, kann man hier kaum Einwendungen machen, außer dass die Möglichkeit der Verfälschung gegeben ist, die Reihenfolge ungerecht ist und der Viewer meist nur eine Facette der Möglichkeiten liefern kann. (Natürlich könnte ein Viewer blind und solo mehrere Sessions auf ein Target machen, ohne sich zwischenzeitlich über die Aufgabe zu informieren, aber das würde ja Mehrkosten verursachen …)

Optimaler wäre demgemäß ein Verbund von Viewern, sodass allein

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